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 Loch Vostok (Schweden) "Destruction Time Again" CD

Loch Vostok - Destruction Time Again CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: Escapi Music  (40 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1970   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 52:58
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend   (749 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Alles-in-einen-Topf-Metal
Homepage: http://www.lochvostok.com/
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Loch Vostok:
REVIEWS:
Loch Vostok Destruction Time Again
Loch Vostok Reveal No Secrets
Loch Vostok V - The Doctrine Decoded
Loch Vostok Dystopium
Mehr über Loch Vostok in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Eine schwedische Band mit einem schottisch-russischen Mischmaschbandnamen, der sich als Bezeichnung eines real existierenden, tief unter dem Südpol liegenden unterirdischen Sees herausstellt. Das ist im Gegensatz zum lächerlichen Cover reichlich abgefahren. Das ist dann auch die Musik der fünf Herren aus Uppsala, die sie selbst in eigenartiger Bescheidenheit „most extreme progressive metal“ nennen. „Destruction Time Again“ ist nicht progressiv, sondern ein Raubzug querbeet durch die Metal-Landschaft. Eigentlich treffen Loch Vostok hier voll meinen Subgenre-Crossing-Metal-Geschmack.
Nur: Einiges zu überhastet, überlastet und zu konstruiert. Beim Opener „Humanitix“ klappt die Symbiose aus Power Metal-Refrain, Prog-Metal-Keyboards und Melodeath zwar richtig gut, aber bei einem Stück wie „Jonestown Slumber Party“ schießt die reichlich durchgeknallte Mischung aus relaxtem Rock, Dream Theater, zähem Doom, Neo-Thrash und Pagan Metal völlig am Ziel vorbei. Das ist ein Flickenteppich bzw. Sound-Sampling ohne logische Übergänge. „Falself“ ist auch so ein Stück: Pumpender Industrial vermischt mit Death Metal, traditionell-epischem Refrain und melancholischen Untertönen mag wirklich funktionieren, aber dazu müssen die Schweden ganz klar mehr an den Details für eine homogenere Mischung arbeiten. Die Japaner Sigh haben ja bereits bewiesen, dass der scheinbar unmögliche Alles-in-einen-Topf-Metal in höchst wirrer Ausprägung schlüssig klingen kann. Loch Vostok sind dort (noch) nicht hingekommen.
Da ein Beschreiben dieser Musik in wenigen Zeilen kaum möglich ist, kann ich jedem Fan extremer, abgefahrener stilübergreifender Musik eigentlich nur ein Probehören empfehlen.
Denn krass, innovativ und sehr, sehr eigen sind Loch Vostok auf jeden Fall.

Tracklist:
1. Humanitix
2. Rebound
3. Jonestown Slumber Party
4. Xerox Nation
5. Autumn Lord
6. Destruction Time Again
7. Symbiosis
8. Falself
9. Talk
10. True Deceiver
11. Gestalt


Line-Up:
Teddy Möller – vocals / guitars
Niklas Kupper – guitars
Tomas Tym Jonsson – bass
Alvaro Romero Torres Swanerö – drums
Fredrik Klingwall – keyboards


 
6.5 Punkte von LEX (am 10.04.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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[ Seit dem 10.04.06 wurde der Artikel 5272 mal gelesen ]
 
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