Pharaoh (USA) "The longest night" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Weitere Infos zu Pharaoh: |
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„The longest night“ ist bereits das zweite Werk der amerikanischen Metal Walze Pharaoh. Der Vorgänger „After the fire“ aus dem Jahr 2003 ist mir irgendwie durch die Lappen gegangen. Die Anfänge dieser Formation lassen sich bis ins Jahr 1997 zurück verfolgen, als sich Drummer Chris Black aufmachte, dem „der Metal ist tot“ Gequatsche auf seine eigene Art das Gegenteil zu beweisen. Mit Chris Kerns am Bass und Matt Johnsen an der Gitarre hatte er schnell zwei Gleichgesinnte gefunden. Die Suche nach einer geeigneten Stimme hielt Pharaoh ein wenig auf, bis Tim Aymar (Control Denied, Psycho Scream) dazu stieß. Das italienische Label Cruz del Sur veröffentlichte schließlich das Debüt, dessen Erfolg Grund genug für die Band war, sich möglichst schnell ins MCR Studio zu verdrücken und den Nachfolger einzuspielen. Der hat einiges zu bieten. Zum Beispiel eine amtliche Produktion von Matt Brooks (u.a. Twisted Tower Dire, Division) oder einen Gastauftritt von Chris Poland im Opener „Sunrise“. Musikalisch widmet sich die Band dem klassischen US Metal und macht ihre Sache dabei verflucht gut. Nicht selten bin ich versucht, den Vergleich zu Jag Panzer zu ziehen. Deren epische Breite wird nicht erreicht. Auch das beinharte Rifffing der Brüder im Geiste ist eine ganze Klasse besser. Dafür investieren Pharaoh mehr Arbeit in Gitarrensoli, die sich allesamt sehr gut hören lassen können. „The longest night“ ist ein Album mit zwei Halbzeiten. Die erste gefällt mir nicht sonderlich. Kann man dem bereits erwähnten Opener wegen seiner komplexen Parts wenigstens noch hohen Anspruch attestieren, so winden sich Songs wie „In the violet fire“ oder „By the night sky“ viel zu zäh durch die Boxen. Mit dem Refrain des überragenden „Endlessly“ ändert sich das aber schlagartig. Knallharte US Power Metal Hits ballern die Grütze aus dem Hirn. Der Titelsong wirkt vielleicht noch etwas zerfahren. Die Old School Hymne „Fighting“ macht das aber locker vergessen. „Like a ghost“ ist mein Anspieltipp, den müsst ihr euch unbedingt mal geben. Progressiver US Power Metal at its best. Eine kleine Maiden Huldigung gibt es bei „Up the gates“, und mit „Never run“ ist es den Amerikanern sogar gelungen, ein Instrumental zu schreiben, das ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten nicht völlig überflüssig finde. Das will echt was heißen. „The longest night“ ist auf jeden Fall ein heißes Eisen, das an die direkte Konkurrenz aus dem Oberhaus zwar noch nicht ganz heran reicht, der aber reichlich Feuer unter den Arsch machen kann.
6.0 Punkte von Christian (am 07.03.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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