Nein, hier muss ich einfach meine Prinzipien außer acht lassen und trotz des Kaufes dieser CD darüber berichten, da es schon jeder erfahren sollte, dass diese Album einfach jeder haben muss.
Des weiteren kann ich mich besonders weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass dies die Death Metal Platte des Jahres 2003 ist. Dieses Jahr ist ja nicht damit zu rechnen, dass Vader eine offizielle Scheibe veröffentlicht und nach „Revelations“ wird es sowieso schwer einen Nachfolger zu kreieren, aber ich schweife en wenig ab........doch wer Vader und Konsorten mag, der wird Hate auch lieben.
Wer es noch nicht wissen sollte, dem sei gesagt, dass diese Band einen besonderen Status in Polen besitzt und sich ihre Fangemeinde seit bereits 13 Jahren Existenz erkämpft hat. HATE kenne ich schon lange und daher ist es für mich nichts Neues, aber was sie mit ihrem bereits 4. Album abliefern bricht alle Rekorde und Zensuren dieser Death Metal Generation! Hätte nie gedacht, dass ich das über Hate schreiben würde.
Ganz modern und einfach ausgedrückt: Aggressivität, Extremität trifft auf Melodien. Geniale Riffs, coole Parts - ob blastbeat oder midtempo Parts-, besonders kraftvolle und professionelle Vocals, einfach alles ist drin und das ganze auf allerhöchsten Niveau! So wie mich damals schon „Lord is Avenger“ überrascht hat so steht mir mit „Awakening of the liar“ immer noch die „Furcht“ und Verwunderung im Gesicht geschrieben. Diese Kraft und Perfektion ist einfach unbegreiflich und natürlich lässt sich dies hier nur als Extrem-Aggresiv Death Metal bezeichnen, aber es dürfte auch jeden noch so Fremden aus den verschiedensten Metalrichtungen überzeugen, da es wirklich durch die Professionalität überzeugend rüberkommt und mit der Wucht der Produktion einen erdrückt.
Tja, mit der richtigen Marketingstrategie sehe ich diese Jungs weit oben und mit Decapitated, Vader, Behemoth und Konsorten als die Aushängeschilder des polnsichen Metals für die gesamte Erdkugel. Es bleibt abzuwarten, wann diese Maschinerie auf die westlichen Mächte richtig losgelassen wird und mit ihrem Hass die Mengen in ihren Bann ziehen wird.
Fazit: Wer will hier noch auf einzelne Songs eingehen, wenn es sich doch einfach in einem Satz beschreiben lässt: Pure Geilheit des Hasses in seiner reinsten Death Metal Form.
Dieses Album darf in keinem Metalregal fehlen!!!!!
Besonders hörenswerte Songs: „Anti-God Extremity“ und „Spirit of Gospa“, die Hymnen für die neue Death Metal Generation!
Verdammt, woher kommt dieses Rezept für so viel Hass, Aggression, Kraft, Wut und Perfektion in diesen polnischen Gegenden? 10.0 Punkte von Arturek (am 23.05.2003)
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