Hellvetron (USA) "Death Scroll Of Seven Hells And Its Infernal Majesties" CD
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Weitere Infos zu Hellvetron: |
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Texas bringt man mit Cowboys, Rodeo und Longhorns in Verbindung und vielleicht auch mit einem Auswanderer Namens Conny Reimann. Aber wer kommt schon auf Texas wenn die Rede von Black/Doom Metal ist!? Hellvetron stammen jedenfalls von dort, aus El Paso um genau zu sein. Wenn man natürlich die unmittelbare Nähe zu Mexiko betrachtet, erscheint die Sache schon wieder in einem anderen Licht. Aber gut, was bekommen wir von Hellvetron geboten. Angekündigt wird mir, das die Jungs direkt aus der Hölle kommen.
O.K. das kann ich nachvollziehen, denn so hört sich das Ganze auch an. Geboten werden uns 7 Nummern, welche in knapp 25 ½ Minuten durch die Boxen kriechen. Schwer wie Blei und mit finsterem rauem Growl versehen wird eine dunkle Wand langsam auf dich gelegt und droht dich zu erdrücken. Funeral Doom mit pechschwarzem Gewand wäre hier wohl eine passende Bezeichnung. Man hat regelrecht den Dämon vor Augen und schaut zu wie er bedrohlich und Angsteinflößend aus dem Höllenschlund empor steigt. Egal ob Stücke wie „Shoel – Grave Of Supenals“, welcher das Album direkt mit einer schweren, schleppenden Wand eröffnet, oder der abwechslungsreiche(ja auch sowas gibt es in diesem Genre ;) ), mit leichten Tempowechsel versehene „Titahion – Foul Eaters Of The Clay Of Death“. Jeder Song setzt irgendwo seine Akzente und doch klingen alle ähnlich und fügen sich richtig gut zu einem Gebilde zusammen. Man kann das Ganze Album am Stück hören und wenn man sich dabei auch noch in die Musik hineinversetzt, dann merkt man kaum wenn ein Song den anderen ablöst. In „Tzalemoth – Shadow Of Death“ gibt es dann auch mal Black Metal typisches Gekrächze. Hier vereint man Doom und Black meiner Meinung nach am besten.
Produziert ist das Album relativ rau und „unsauber“, was hier wunderbar passt. Unterstreicht es doch den Charakter der Scheibe ziemlich gut. Wer aus der Hölle kommt braucht auch keinen Engelsklang, oder!? ;)
Fazit: „Death Scroll Of Seven Hells And Its Infernal Majesties” ist ein tiefschwarzer Funeral Doom Happen, welcher gerade wegen seine doch recht kurzen Spielzeit zu überzeugen weiß. Die 7 Stücke kann man getrost am Stück hören ohne überfordert zu werden. Hellvetron black - doomen sich direkt aus der Hölle und kriechen langsam an die Erdoberfläche. Wenn sie es geschickt anstellen, werden sie dort sicher genügend Höllenjünger finden, welche ihnen huldigen und die finstere Walze am rollen halten. 8/10 Punkte
Anspieltipp: alles
Hellvetron im www: -----
Diskographie:
Ceremonial Crucifixion(Kassette) – 2005
Death Scroll Of Seven Hells And Its Infernal Majesties – 2012
Lineup:
Alal'Xhaasztur - Vocals, Gitarre
X.s – Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Sheol - Grave of Supernals
02. Abbadon - Wings of Perdition
03. Titahion - Foul Eaters of the Clay of Death
04. Bar Shasketh - Fathomless Pit of Destruction
05. Tzalemoth - Shadow of Death
06. Shaari Moth - Omimous Gate of Death
07. Gehinnon - Hellwomb of the Impure Hag Queens
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8.0 Punkte von gelal (am 08.05.2012)
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