Syn Ze Sase Tri (Rumänien) "Sub Semnul Lupului" CD
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Vor gut einem Jahr veröffentlichten die Rumänen Syn Ze Sase Tri ihr Debüt „Intre Doua Lumi“, von dem ich alles andere als begeistert war. Kam man doch mit null Eigenständigkeit daher und kopierte einfach nur diverse Szenegrößen. Nun liegt mir ihr zweites Langeisen „Sub Semnul Lupului” vor und was hören meine Ohren!? Genau, die Truppe hat sich besonnen und definitiv mehr Eigenständigkeit zu bieten. Kam der Erstling noch als Dimmu Klon daher, kann man auf dem neuen Werk durchaus eine eigene Note einbringen.
Los geht´s mit einem knapp 2 ½ Minuten langem, gesprochenem Intro, welches mit durch Samples erzeugte Hintergrundgeräuschen aufwartet und die Scheibe gut einleitet. Erinnert ein wenig an die Einleitung eines Historien Film dessen Handlung sich im Mittelalter befindet. Man kommt sich vor als wenn man sich direkt an der Tür zu einem Verlies befindet und dem Kerkermeister zuschaut.
Der eigentliche Opener „Născut în Negură“ ist dann eine symphonische Nummer welche zwar wieder die Dimmu Einflüsse aufdeckt, aber durchaus, nicht zuletzt durch die Vocals(neue Bestzungen manchen manchmal eben den Unterschied) und die leicht Folk angehauchten Melodien, eigenen Akzente setzen kann. Ebenso daher kommt der Titelgeber „Sub Semnul Lupului“. Hier kommen dann auch leichte Negura Bunget Einflüsse durch. Von denen auf dem Vorgänger rein gar nichts zu hören war. In „Vatra Strămoşească“ werden dann hauptsächlich Death lastige Vocals verwendet, hier ist das Keyboard leider etwas nervig, ansonsten aber eine relativ eingängige Nummer mir relativ hoher Geschwindigkeit. Bei 12 Titeln und dem großen Klon Faktor des ersten Albums, blieb es natürlich auch hier nicht aus die eine oder andere Nummer drauf zu haben, welche diese Bezeichnung verdient. Man höre sich nur Nummern wie „Legea Străbunilor“, „Înţeleptul Intrupat“ oder „Pustnicul Munţilor“ an. Dimmu Borgir fast in Reinkultur. Die Rumänen verstehen es aber auch hier die ein oder andere eigene Note einzubringen. Den Cradle Einfluss hat man dagegen um einiges zurückgefahren und man spürt ihn nur noch bei kleinen Parts. Bei „Înaripat şi Impietrit“ lassen dann noch Negura Bunget grüßen, wenn die typischen folkigen Klänge selbiger zum Vorschein kommen. Die Flöte sticht dabei besonders hervor und gibt dem Song eine feine Note.
Die saubere Produktion bringt genügend Druck mit und der Mix geht auch in Ordnung. Es passt alles gut zusammen und auch die Gesamtstimmung der Platte weiß zu gefallen.
Fazit: Syn Ze Sase Tri gehen auf „Sub Semnul Lupului“ einen Schritt in die richtige Richtung und sind deutlich Eigenständiger als noch auf dem Erstling. Sicher sind auch hier die Einflüsse, vor allem Dimmu Borgir´s zu hören und auch Negura Bunget Verweise sind angebracht. Aber Jeder Song weiß auch eigene Syn Ze Sase Tri Akzente zu setzten und steigert so natürlich den Wiedererkennungswert der Band. 7/10 Punkte
Anspieltipp: Născut în Negură, Sub Semnul Lupului
Syn Ze Sase Tri im www:
myspace
Diskographie:
Intre Doua Lumi – 2011
Sub Semnul Lupului – 2012
Lineup:
Lycan - Vocals
Corb – Guitars/Vocals/traditional instruments
Hultan – Bass
Putrid – Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Sorocul
02. Născut în Negură
03. Vatra Strămoşească
04. Legea Străbunilor
05. Sub Semnul Lupului
06. Sîmbăta Apelor
07. Nemuritor şi Veşnic
08. Înţeleptul Intrupat
09. În Pîntecul Pămîntului
10. Pustnicul Munţilor
11. Înaripat şi Impietrit
12. Venirea
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7.0 Punkte von gelal (am 08.05.2012)
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