Velvetcut (Finnland) "Electric Tree" CD
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Der „Electric Tree“ ist keine neue Idee von Öko-Fans, sondern der Name des mittlerweile dritten Albums der Finnen „Velvetcut“. Nach ihrer letzten Scheibe ist die Band zum Ein-Mann-Projekt des Sängers und Gitarristen Tomi avanciert, der Rest der Truppe unterstützt nur noch als Live-Besetzung.
Der Sound von „Velvetcut“ nimmt dabei einerseits Elemente des Alternative Rock von beispielsweise Placebo auf, verarbeitet aber deutlich stärker elektronische Facetten, die man vielleicht am ehesten mit IAMX vergleichen kann. Gestartet wird in „Climbing up the electric tree“ mit schwermütigen Pianotönen und leisem Stimmengewirr, zu dem sich bald auch Drums und Gitarre gesellen und einen düsteren Synth-Rock-Opener abgeben, der gleichzeitig zu den aggressivsten Ausbrüchen gehört, da der Rest des Albums eigentlich sehr dezent und melodiös gehalten ist. Nur bei „Pulse of the Earth“ und „Farewell and Goodbye“ wird noch etwas mehr gerockt, die übrigen Songs ergeben einen recht melancholischen Cocktail mit Hang zu Breitbandpop und bisweilen klagendem Gesang. Nach einem getragenen Outro endet das Album nach nur dreißig Minuten, was hier wirklich viel zu wenig ist, da dies einem gar keine Zeit lässt, wirklich richtig in die Musik einzusteigen.
An der Musik selbst oder am Sound kann ich nämlich nicht viel aussetzen. Man ist sehr darum bemüht, die einzelnen Songs abwechslungsreich zu gestalten und bekommt dies auch ganz gut hin. Ein paar mehr rockigere Durchbrüche in all der Tragik hätte ich zwar ganz gut gefunden, bin aber auch mit dem hier präsentierten Ergebnis zufrieden. Wer eine etwas poppigere Note im Wave-Rock schätzt oder Fan der oben erwähnten IAMX ist, wird mit „Electric Tree“ sicher nicht enttäuscht werden.
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Climbing up the electric Tree (Introduction)
02. Pulse of the Earth
03. Carousel
04. Heroic Symphony
05. Heavy to climb (Part1)
06. Farewell and Goodbye
07. N.O.G.
08. Heavy to climb (Part2)
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7.0 Punkte von Laughing Moon (am 03.05.2012)
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musikalischer Background des Verfassers Dark Metal, Gothic Rock/Metal, Folk
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