Eternal Deformity (Polen) "The Beauty Of Chaos" CD
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Das Polnische 5er Gespann Eternal Deformity beackert schon seit 19 Jahren die Metalszene, waren mir bis dato aber noch völlig unbekannt. Mit „The Beauty Of Chaos“ liefern die Jungs nun ihr 5. Studio Album ab. Angekündigt wird mir Deformed Metal, was wohl eine Anspielung darauf ist; dass die Band einen nicht genau definierbaren Stil spielt, welcher mehr oder weniger eine Bandspezifische Kreation darstellt. Nun ganz so ist es dann nun auch wieder nicht, denn alles was man hier zu hören bekommt, gibt es schon in irgendeiner Weise von anderen Bands. Geboten wird auf dem 8 Tracker eine gesunde Mischung aus dunkel angehauchtem melodiösen Metal mit progressiver Schlagseite und Einflüssen von Gothic bis Black Metal. An vielen Stellen weist das Ganze auch symphonischen Charakter auf. Gesanglich kommt man mit Klargesang, ähnlich Vintersorg und Black Metallischen Kreischgesang und Growls daher. Ab und an driftet man auch etwas in atmosphärische Zonen mit tragender Stimmung ab. Man bringt hier sehr gut emotionale Ausbrüche und „zarte“ gefühlvolle Harmonien unter einen Hut, ohne dabei die Klischees beider Seiten zu sehr zu strapazieren. Die progressive Ausrichtung und Vertracktheit einiger Passagen bringt dann noch zusätzliche Abwechslung und macht den Anreiz, sich intensiver mit der Musik auseinanderzusetzten noch größer. Schöne Melodieführung, prägnante Riffs, aber auch teilweise groovige Elemente harmonieren mit den aggressiven Teilen genauso passend wie mit den progressiven. Die Songs sind fein arrangiert und ziemlich ausgewogen mit den verschiedenen Elementen bestückt. Tempowechsel und Breaks tauchen immer an den richtigen Stellen auf und machen die Scheibe sehr abwechslungsreich. Einzig das Keyboard bekommt für meinen Geschmack an der einen oder anderen Stelle etwas viel Raum, ansonsten harmoniert alles sehr gut miteinander.
Die Produktion ist recht gut gelungen, nur die eine oder andere Stelle hätte etwas mehr Druck vertragen können.
Fazit: Eternal Deformity liefern mit „The Beauty of Chaos“ ein starkes, vielschichtiges Album ab, welches für fast jeden Metaller eine Bereicherung der Sammlung darstellen sollte. Hier wird der Hörer nicht einfach nur beschallt sondern auch ein bisschen gefordert, die Musik zu erkunden. 7,5/10 Punkte
Anspieltipp: Thy Kingdom Gone, The Beauty Of The Ultimate End, The Sun
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Diskographie:
Forgotten Distant Time(demo) – 1994
Nothing Last Forever – 1998
In The Abyss Of Dreams… Furious Memories” – 2000
The Serpent Design – 2002
Frozen Circus – 2008
The Beauty Of Chaos – 2012
Lineup:
Przemyslaw Smyczek – Guitars
Arkadiusz Szymus – Guitars
Piotr Rokosz – Keys, low Growls
Przemyslaw Kajnat – Bass, clean Vocals, high Growls
Tymoteusz Ciastko – Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Intro
02. Thy Kingdome Gone
03. Lifeless
04. Pestilence Claims No Higher Purpose
05. Caught Of Lying
06. The Beauty Of The Ultimate End
07. The Sun
08. The Holy Decay
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7.5 Punkte von gelal (am 30.04.2012)
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