Lonewolf (Frankreich) "Army Of The Damned" CD
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Die volle Breitseite Power Metal bieten LONEWOLF mit ihrem neuen Album "Army Of The Damned". Die Franzosen walzen sich damit zwar eindrucksvoll nach vorne, plätten aber auch so ziemlich jeden Wiedererkennungswert. Die Songs auf dem bereits vierten Album von LONEWOLF überzeugen auf der einen Seite durch schwere Gitarren, harte Doublebass-Attacken und die markante Stimme von Sänger Jens Borner. Am ehesten könnte man LONEWOLF mit einer etwas mageren Kopie von Running Wild oder Accept vergleichen, denn der Band fehlt zum großen Kopf-an-Kopf-Rennen mit den genannten Bands eindeutig die Eigenständigkeit. Manchmal blitzten auf "Army of the damned" aber auch gute Momente auf, so zum Beispiel bei dem stampfenden "The last Defenders" oder dem galoppierenden Riff von "Cold".
Die Franzosen verstehen es grundsätzlich, Metal-Songs zu schreiben und werden mit dem vorliegenden Album sicher auch eine ansehnliche Hörerschar um sich vereinen können. Die meisten Songs starten auch recht vielversprechend und garantieren bis zum ersten Refrain sowohl Tempo als auch Eingängigkeit. Dann wird es allerdings anstrengend, jeden Song tatsächlich bis zum Ende zu verfolgen, weil sich die Strukturen doch arg ähnelnd und alles im metallischen Double-bass-Geschrubbe zu versinken droht. Ein bisschen das Tempo rausnehmen, hätte vielen Songs gut getan.
Fazit: Rasantes Power Metal-Intermezzo, das leider etwas an Tiefgang vermissen lässt.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Lonewolf
2. Crawling to Hell
3. Army of the Damned
4. Hellbent for Metal
5. Soulreapers
6. Celtic Heart
7. The Last Defenders
8. Cold
9. The One You Never See
10. Tally Ho
11. One Second in Eternity
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5.5 Punkte von Shylock (am 17.04.2012)
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musikalischer Background des Verfassers Melodic Metal, Melodic Rock, AOR, Sleaze-Glam, Progressive, Power Metal
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