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 Korpiklaani (Finnland) "Ukon Wacka" CD

Korpiklaani - Ukon Wacka - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Nuclear Blast  (164 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 4.2.2011   (1325 verwandte Reviews)
Spieldauer: 41:14
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (255 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Humppa, Folk Metal
Homepage: http://www.korpiklaani.com
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Weitere Infos zu Korpiklaani:
REVIEWS:
Korpiklaani Tales Along This Road
Korpiklaani Tervaskanto
Korpiklaani Ukon Wacka
Korpiklaani Manala
INTERVIEWS:
Korpiklaani - Folk Und Metal
LIVE-BERICHTE:
Korpiklaani vom 10.04.2006
Mehr über Korpiklaani in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die Finnischen Gute Laune Metaller KORPIKLAANI schmeißen mit „Ukon Wacka“ ihr bereits siebtes Studioalbum in acht Jahren Bandgeschichte auf den Markt. Dabei huldigt man dem finnischen Hochgott Ukko einmal mehr auf gewohnt trinkfeste Partyweise.

Denn von der Stilistik her hat sich bei den finnischen Jingle Königen rein gar nichts verändert. Eingängiger Partyrock mit viel Folk Einfluss stand seit jeher auf dem Plan (ok, letzte Scheibe mal ausgenommen), und tut es auch heuer. Die Gitarren peitschen die Songs mit griffigen Riffs nach vorne, der arme Mann am Akkordeon quetscht sein Instrument einmal mehr als ob’s kein morgen mehr gibt und der Violinist geigt sich derart fix einen ab, das sich im nu die Saiten rollen. Über alle dem liegt der herrlich rauchige Gesang von Jonne Järvelä, der stets nach tagelanger Party klingt und somit wunderbar zur Musik passt. Also alles beim alten im Hause KORPIKLAANI.
Und genau da liegt letztlich das Problem. Anstelle von Vodka oder Bier gibt es diesmal ’Tequila’ (passte auf der 70.000Tons of metal Cruise übrigens super ins Programm) und die gestandenen alten Herren die in den Songs bis dato sooft zitiert wurden, tanzen plötzlich Polka. "Vaarinpolkka’ heisst nämlich nichts anderes als Großvaters Polka. Diese grob skizzierte Ideen-Stagnation mit denen die beiden Vorgänger deutlich zu kämpfen hatten, konnte diesmal durch einige kleine Korrekturen zumindest aufgehalten werden auch wenn man eine spürbar ansteigende Formkurve letztlich noch nicht vermelden kann. Aber es reicht die letzten beiden Alben zu toppen, und steter Tropfen höhlt bekanntlich auch die leber, äh, Stein.

Grob umrissen äußern sich die Änderungen darin, dass „Ukon Wacka“ diesmal komplett auf Finnisch Intoniert ist, nur noch knapp vierzig Minuten in die Waagschale wirft und insgesamt wieder traditioneller daherkommt. Sollte sie ja auch. Mit dem finnischen Jouhikko gibt es diesmal auch ein rein finnisches Instrument zu hören. Leider steht dem mit „Vaarinpolkka“ auch ein, Naja, nennen wir es mal traditioneller Grenzfall, gegenüber. Denn die Umsetzung finnischen Volksgutes ist nicht wirklich gelungen.
Live zündet das Material mit seinen tanzbaren Mitgröhlparts sicher immer noch, aber auf Platte wird’s nach sieben Alben doch etwas zu einsilbig. Der Humpaa Folk Pagan Schunkel Markt ist eh derzeit im Begriff, sich gesund zu schrumpfen und so sehr diese Entwicklung zu begrüßen ist, KORPIKLAANI müssen aufpassen das sie sich nicht selbst zum Opfer dieser Entwicklung degradieren. Dafür waren und sind sie einfach zu wichtig für das Genre und mit "Ukon Wacka" haben sie noch einmal die Kurve gekriegt. Aber noch ein weiteres Album im gleichen Stil braucht irgendwann niemand mehr. Und genau diese Gefahr ist gegeben, denn wie schon auf den letzten beiden Alben ist der ein oder andere Song leider nur noch Schunkel – Durchschnittsware. Die eignet sich in der Summe zwar immer noch hervorragend für zünftige Feiern, aber mehr leider nicht mehr. dabei zeigt der finale Sechs Minuten Rausschmeißer ’Surma’ deutlich, das die Finnen mehr drauf haben als Musik für finnische Schützenfeste zu liefern. Nächstes mal bitte mehr davon, aber nicht schon nächstes Jahr sondern nach einer ausgiebigen Besinnungszeit.... .

Die Limited Edition enthält als Bonustrack das MOTÖRHEAD-Cover „Iron Fist“.

Anspieltipps: Louhen Yhdeksäs Poika, Tuoppi Oltta, Korvesta Liha, Tequila

Fazit: Neues kredenzen KORPIKLAANI mit ihrem siebten Streich erwartungsgemäß nicht, aber es war alles schon einmal schlimmer als auf „Ukon Wacka“ dargeboten. Humpaa Folk Fans werden es einmal lieben....
trotz der angesprochenen Kritikpunkte ist und bleibt das Waldvolk eine Partybank. Und dafür ist die Mucke gemacht, weshalb hier Sieben Punkte angezeigt sind.

Homepage: http://www.korpiklaani.com/

Myspace: http://www.myspace.com/korpiklaaniofficial

Line-Up:
Jonne Järvelä - Vocals, Guitar
Cane - Guitar
Jarkko Aaltonen - Bass
Matson - Drums
Hittavainen - Violin, Jouhikko, Bagpipes, Flute
Juho Kauppinen - Accordion

Discography:
Spirit of the Forest - Full-length, 2003
Voice of Wilderness - Full-length, 2005
Tales Along This Road - Full-length, 2006
Tervaskanto - Full-length, 2007
Keep on Galloping - Single, 2008
Korven Kuningas - Full-length, 2008
Vodka - Single, 2009
Karkelo - Full-length, 2009
Ukon Wacka - Single, 2010
Ukon Wacka - Full-length, 2011



 
Tracklist: Lineup:
1. Louhen Yhdeksäs Poika
2. Päät Pois Tai Hirteen
3. Tuoppi Oltta
4. Lonkkaluut
5. Tequila
6. Ukon Wacka
7. Korvesta Liha
8. Koivu Ja Tähti
9. Vaarinpolkka
10. Surma
Bonus track on the digipak version:
11. Iron Fist (Motorhead Cover) (02:51)

 

 
7.0 Punkte von Blizzard (am 14.02.2011)
 
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[ Seit dem 14.02.11 wurde der Artikel 3036 mal gelesen ]
 
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