My City Burning (Niederlande) "White Lies | Black Eyes" MCD
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Weitere Infos zu My City Burning: |
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Bereits letztes Jahr brachte die niederländische Formation MY CITY BURNING diese EP in Eigenregie heraus und konnte damit die heimische Szene-Presse mehr als überzeugen. Dieser Umstand dürfte die Band jetzt dazu ermutigt haben, sich einige Magazine jenseits ihrer Landesgrenzen herauszupicken und bei diesen mit „White Lies | Black Eyes“ vorstellig zu werden.
Ein durchaus dankenswerter Umstand, denn sonst wäre mir diese vielversprechende Band wohl durch die Lappen gegangen.
Die Amsterdamer Jungs kochen sich seit 2006 ihr ganz eigenes Süppchen aus Thrash und Hardcore und überflügeln damit so manche Metalcore-Truppe, denn beide Stile sind in einer ziemlich ursprünglichen, ungehobelten Form vertreten. Zwar werden moderne Bezüge (vor allem in den melodiösen Einsprengseln) nicht ausgespart, aber so mancher Part dürfte Old-School Fans oben genannter Genres begeistern. Während sich der Opener „The Catalyst“ vor allem durch schnelle Hardcore-Brachialität auszeichnet, warten Songs wie das großartige „My Own Worst Enemy“ mit geilem Thrash-Riffing auf. Aber in allen Songs lassen sich Indizien für beide bevorzugten Stilrichtungen ausmachen. Auch einige Groove- und Mitgröhl-Parts befinden sich auf dieser EP.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Material vor allem in der Tradition von Bands wie Terror steht. Dazu passt ideal der heisere Gitarrensound, gegen den Shouter Igor erfolgreich anbellt.
In punkto Songmaterial und Produktion kann es „White Lies | Black Eyes“ durchaus mit Label-Veröffentlichungen aufnehmen. Im November begibt sich die Band ins Studio, um ein Full-Length-Album aufzunehmen. Es würde mich nicht wundern, wenn sich bei MY CITY BURNING spätestens dann die A&R-Abteilungen vieler Plattenfirmen die Klinke in die Hand geben.
Sogar Ober-Machine Head Robb Flynn trat bereits persönlich an die Band heran, um ihnen einen Support-Slot beim Luxemburg-Gig Anfang Juni dieses Jahres anzubieten.
Fazit: Dieses Werk könnte wirklich szeneübergreifend Gehör finden. Hardcore, Metalcore, Thrash... Für jeden bietet die Musik etwas hörenswertes und die eventuell ungern gehörten Ingredienzien der jeweils anderen Genres werden auf erträgliche Weise zu einem fulminant ballernden Ganzen verschmolzen.
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. The Catalyst
02. Endings
03. My Own Worst Enemy
04. Line In The Sand
05. Rise
06. Black Hearts Unite
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Vocals: Igor Guitar, Vocals: Ramon Bass: Spit Drums, Vocals: Maarten
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7.0 Punkte von Arne (am 27.09.2009)
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musikalischer Background des Verfassers Anfänge mit 80er Heavy- und 90er Death-Metal, inzwischen höre ich sehr breit gefächert, ca. 80% Metal / Rock etc. und 20% anderes Zeug (EBM, Pop, ...)
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