Marduk (Schweden) "La Grande Danse Macabre" CD
|
|
|
Marduk sind doch immer wieder für eine Überraschung gut. Mit "La Grande Danse Macabre" wurde nicht nur wieder ein interessanter Albumstitel ausgesucht, sondern auch musikalisch ein neues Kapitel der Band geschrieben. Während auf dem Album "Panzer Division Marduk" mal so richtig der "Knüppel aus dem Sack" geholt wurde, lässt man es hier ETWAS ruhiger angehen, was nicht heißen soll, dass sie ihre Höchstgeschwindigkeiten ganz aus dem Programm genommen haben. Songs wie "Pompa Funebris 1660", "Summer End" oder der gleichnamige Song zum Album, zeigen eindeutige Heavy Metal-lastige Spuren, die für Liveauftritte wie geschaffen sind, um sich mal eine Pause genehmigen zu können. Lockere Riffs, abwechselnde Drumgeschwindigkeiten und ein genialer Morgan zeigen, dass Black Metal auch groovig klingen kann :-). Sollte sich nun jemand denken, dass das Album dadurch bestimmt langweilig klingt, der hat sich gewaltig geirrt, denn es sind auch wieder ein paar Songs dabei, die das Tempolimit voll und ganz überschreiten. Marduk sind Marduk und können nicht immer wieder an "Panzer Division Marduk" anknüpfen, da es auch langweilig werden würde. Die Band ist einfach eine progressive Metal Band die versucht den Fans etwas zu bieten. Diese CD ist ganz klar eine der guten Werke und hat mit "Jesus Christ...Sodomized" auch wieder einen Song dabei, der zeigt wo es lang geht.
Einziges Manko: Es wird nach ein paar Malen Hörgenuss etwas eintönig und wirkt fast schon ermüdend.
Fazit: Man kann diese Scheibe zwar nicht mit Marduks Killer Album überhaupt vergleichen, aber wer diesen Silberling kauft, dem ist vorübergehende Unterhaltung mit einigen guten Stücken garantiert.
8 Punkte für die Kriegsmaschine.
| Tracklist: |
|
Lineup: |
1. Ars moriendi
2. Azrael
3. Pompa funebris 1660
4. Obedience unto death
5. Bonds of unholy matrimony
6. La grande danse macabre
7. Death sex ejaculation
8. Funeral bitch
9. Summers end
10. Jesus Christ...sodomized
11. Samhain (Bonustrack only on cardboard-version)
|
|
Guitar: Morgan Steinmeyer(aka Evil) Håkansson Drums: Fredrik Andersson Vocals: Legion Bass: B.War
|
8.0 Punkte von ploetzinho (am 20.01.2002)
|
|
Druckversion des Artikels: |
 |
|
Artikel an Kumpel versenden: |
 |
|
[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 3483 mal gelesen ]
|