Death Metal mit brutal-facettenreicher Vielfalt, melodischen Durchgängen und eben ohne durchweg anhaltendes Blast-Gewitter. Das sind Hell-Born anno 2008/9. Also weniger Thrash- und Black-Parts, mehr wuchtigen Death – und es steht den Jungs verdammt gut zu Gesicht.
Keine Ahnung wie oft sich diese Bande noch bewähren muss, sie spielen für meine Begriffe schon seit Jahren den typischen, aber eben echt cool gemachten Evil Death Metal. Klar, viele werden wieder meckern, dass man es doch bei den vielen anderen Bands, die sich seit den Anfängen der Szene einen Namen „erkämpft“ haben, auch so zu hören bekommt. Aber Leute, Hell-Born machen ihren Job wirklich gut und ich meine sogar zu sagen, dass sie mit „Darkness“ ein sensationell gutes Stück Arbeit abgeliefert haben. Vielleicht gar das beste und stimmige Werk, was sie bisher abgeliefert haben. Das heißt, die Songs gehen schnell ins Ohr und haben den Wiedererkennungswert – den typischen Death Metal Riff. Melodische Parts, aber trotzdem böse und aggresiv genug, gepaart mit präzisem Drumming und den düsteren Vocals. Was will man mehr?
Zu alledem sollte am Rande erwähnt werden, dass die Herren von nun an nicht nur mit der Aufschrift „Ex-Behemoth Member“ auf sich aufmerksam machen dürfen, sondern einen derzeitigen VADER-Member mit im Boot haben! Ja, der Paul trommelt nun neben Vader (und zahlreichen weiteren Projekten) bei Hell-Born. Doch, hört man das nun wirklich heraus? Eigentlich noch nicht wirklich, sein Stil ist noch nicht so ausgereift, dass man nun genau ihn dahinter vermuten würde. Aber der Paul ist noch seeeehr jung und allein die Tatsache, dass er im Kader von Vader unter Peters Aufsicht tätig sein darf, dürfte ein Garant dafür sein, welches Potenzial in diesem Jungen herrscht. Es macht sich daher nicht nur gut damit zu werben, was nun Hell-Born zu Gute kommen könnte, es ist einfach cool, wie vielfältig dieser Bursche ist.
Was bleibt also abschließend zu sagen?
Fazit: Ein ordentliches, stimmiges Death Metal Werk. Für Fans irgendwo zwischen Unleashed, neuen Kataklysm, Deicide und Hypocrisy ein Pflichtalbum. Dieser Combo fehlt es (bisher) an der professionellen Marketingkampagne und zahlreichen Tourteilnahmen. Sonst erfüllen sie eben genau das, was man als Death Metal Fan erwartet.
Tracklist:
Lineup:
1. Refuse to serve
2. (I am) The Thorn in The Crown
3. Curse Me and I Win
4. Darkness
5. In Satan We Trust
6. Submission
7. The Black of Me
8. Hellfire
9. Dead Don`t Preach
musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
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