Nach "Back In Blood" kommt nun "Continue To Kill" der Grovve- Deather aus Baden- Württemberg. Und es kommt mit Songs, die man nicht erwartet hätte, sondern, die sich viele erhofft haben werden. Meiner einer fand das letzte Output genial. Auch wenn ständig geschrien wurde, DEBAUCHERY wären ein SFU- Klon und würden nur bei AC/DC klauen, ich fand "Back In Blood" ist ein sehr gutes Album, welches man sich öfter anhören kann, weil die Songs einfach Spass machen. Und genauso verhält es sich auch mit "Continue To Kill".
Nach einem kurzen Intro gehen DEBAUCHERY mit `Bloodgod Rising´ in die vollen: ein kurzes Groove-Intro und schon bricht die Blast- Maschine los. Das hätte wahrlich keiner von ihnen erwartet. Schnell, groovend und erbamungslos wird mal wieder dem Bloodgod gehuldigt. Ein sehr guter Einstieg. Auch die nächsten beiden Songs haben die schnellere Gangart für sich gebucht, es wird geblastet und gewütete ohne die Groove- Wurzeln zu vergessen.
Erst mit dem Song `Hard Rockin'´ machen DEBAUCHERY da weiter, wo sie im letzten Jahr aufgehört haben. AC/DC auf Death Metal! Ein sehr geiler und groovender Song, bei dem die Nackenmuskulatur ein Eigenleben entwickelt.Mit Àpostle Of War´ geht es wieder schnell groovend zur Sache. Die Vocals kommen von ganz tief unten, die Gitarrenriffs sind einfach, aber passen perfekt und die Drums bewegen sich auf dem ganzen Album in genialen Sphären. Auch `Worship The Violence´bewegt sich in den schon erläuterten Gestaden. `King Of Killing´ ist die definitive und so langsam mal fällige Abrechnung mit allen Kritikern von DEBAUCHERY! Ich kann die Leute bis heute nicht verstehen, als bei "Torture Pit" noch gesagt wurde sie wären bloß ein SFU- Klon. Spätestens seit diesem Album waren sie es nämlich nicht mehr, wenn SFU solche Alben rausgebracht hätten, würde man sie heute noch genauso abfeiern wie zu ihren Anfangszeiten!!! Hört euch die Alben einmal von Anfang bis Ende und auf voller Lautstärke an!!!
Nach dem genialen Slayer- Cover, nehmen DEBAUCHERY den Fuß vom Gaspedal und knüpfen wieder mehr an "Back In Blood" an. Ob `Metal On Metal´ oder `Cuntkiller´, auch das Ende des Albums enthält keinen schlechten Song! Auf "Cintinue To Kill" befindet sich kein einziger Durchhänger.
Nach den letzten Alben ist das 2008er Werk für das bisher beste Werk der deutschen Groove- Walze! DEBAUCHERY ziehen wieder einmal ihr Ding durch und zeigen allen Kritikern den Mittelfinger! Wer hinter dieser Band ein Konzept sieht, sollte einmal das Interview lesen: es gibt kein Konzept! Thomas macht einfach das worauf er Bock hat und genauso sollte es auch sein, denn bei DEBAUCHERY sieht man das es funktioniet. Für "Continue To Kill" spreche ich hiermit eine klare Kaufempfehlung aus!
Diskographie:
Kill Maim Burn Full-length, 2003
Rage Of The Bloodbeast Full-length, 2004
Torture Pit Full-length, 2005
Back In Blood Full-length, 2007
Continue To Kill Full-length, 2008
Line- Up:
Thomas - Vocals
Jiasheng Wang aka Joshi - Guitar
Simon - Guitar
Marc Jüttner - Bass
Oliver "Oli" Zellmann - Drums
1. It Pleases Us To Kill 00:46
2. Blood God Rising 04:00
3. Continue To Kill 03:03
4. Faith And Fire 03:00
5. Hard Rockin' 03:15
6. Apostle Of War 03:24
7. Worship The Violence 03:33
8. King Of Killing 03:01
9. Angel Of Death (Slayer cover) 04:52
10. Warfare 03:22
11. Cuntkiller 02:52
12. Mincing Machine 02:49
13. Metal On Metal 03:08
14. Walking Glory Road 03:28
musikalischer Background des Verfassers Death Metal (vor allem Brutal), Black Metal, (Gore)Grind(core), Crust
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