Hellsaw (Österreich) "Phantasm" CD
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Die beiden Black Metaller Aries und Svart entscheiden sich 2003 eine Band zu gründen: HELLSAW. Im gleichen Jahr folgt das erste Demo „Sins of Might“, welches glänzende Kritiken einfährt. Zwei Jahre später veröffentlichen sie ihr Debütalbum „Spiritual Twilight“. Dieses Album ist wahrlich meisterhaft. Grandiose Melodien gepaart mit der eisigen Kälte des Nordens. Nun steht mit „Phantasm“ die dritte Veröffentlichung innerhalb von vier Jahren an. Und vorab: WOW!!
„Phantasm“ startet mit `Silent Landscapes´ schnell und kalt. HELLSAW schaffen es pure Raserei, Melancholie und geile Melodien zu einem perfekten Black Metal Sound zu vermischen. `The Ember of your own´ ist der beste Song des Albums, was wahrlich etwas heißen mag, da alle (!) Songs sich in den oberen Spähren tumeln. Der Song wird durch akustische Gitarren „unterbrochen“, jedoch in einer perfekten Weise. Wenn Aries dann die Vocals nur noch flüstert, läuft es einem kalt den Rücken hinunter! Dieser, zwar kurze, aber sich einbrennende Part erinnert ein wenig an Dornenreich und ist perfekt gewählt.
Weiteres Highlight dieses Albums ist der vierte „Song“ `So Far...´. Ein Instrumentalstück, das bis Minute 2:30 mit einer Akustikgitarre auskommt und bis dahin schon eine klasse Atmosphäre erzeugt. Als ich den Track zum ersten Mal hörte und ab der Marke die Gitarren einsetzten, war es um mich geschehen! Die Fortführung dieses Tracks, mit dieser Melodie....mir fällt nur der Begriff majestätisch ein und genau das ist auch dieses Instrumental!
Auch die nächsten vier Tracks (`The inner revenge of nature´; `Omen´; Ìn Memeory´ und `Frozen March´) stehen den anderen in nichts nach. Ìn Memory´ zum Beispiel ist ein knapp 3 Minuten langer Song, der einer kurzen aber genialen Hasstirade gleichkommt.
Das Outro beendet das Album mit getragenen Klavierklängen und bietet eine kurze Erholung von der dargebotenen Melancholie und Kälte, jedoch wandert der Finger direkt wieder zur Playtaste, um sofort erneut zu versinken.
HELLSAW bieten auf „Phantasm“ schwedisch melodiöse Parts, sowie norwegische Raserei. Die ständig presenten Akustikgitarren und geflüsterten Vocals lassen einen tief hinabsinken in eine Melancholie, um gleich wieder herausgerissen zu werden durch tierische Raserei. Dieses Album ist wahrlich ein Muss für jeden Black Metaller! Und verpasst nicht die Chance HELLSAW auf Tour mit Shining und Skitliv zu sehen und somit drei außergewöhnliche Bands.
Anspieltipps: `The Ember of your own´ und `Frozen March´
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Silent Landscape
2. The ember of your own
3. Phantasm
4. So far…
5. The inner revenge of nature
6. Omen
7. In memory
8. Frozen march
9. Outro
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9.0 Punkte von Toby (am 29.10.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (vor allem Brutal), Black Metal, (Gore)Grind(core), Crust
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