Skylark (Italien) "Wings" CD
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Es ist eine jener Veröffentlichungen, denen ich mit einer Mischung aus Unbehagen und Spannung entgegen geblickt habe. Da wäre einmal das letzte Album „The Princess’ Day“ an dem man nicht vorbei kommt, zählt man die schlechtesten Power Metal Alben der letzten Jahren auf. Auf der anderen Seite steht noch der Zweiteiler „The Divine Gates“, den ich nach wie vor gerne höre und der sich trotz einiger qualitativer Mängel durchaus in der Kategorie der besseren italienischen Power Metal Scheiben befindet.
Anno 2004 erscheint nun (endlich) das neue Werk und schafft Klarheit darüber, on Skylarks letztes Album nur ein Ausrutscher oder doch gewollt war. „Wings“ hat meiner Meinung nach mit Metal wenig bis gar nichts mehr zu tun. Die Gitarren stehen meistens ganz brav im Hintergrund und werden durch das übermächtige Keyboard hinweggefegt. Sägende und prägnante Riffs wird man vergeblich suchen. Die Drums sind drucklos wie gehabt und lassen jeglichen Rums vermissen. Was die Melodien betrifft, bewegt sich Eddy Antonini absolut im Bereich zuckersüßer, charttauglicher Popmelodien. Als Metal-Album ein Reinfall.
Hört man sich das Album als aufgeschlossener Metaller nun unter der Prämisse an, dass es sich um eine handgemachte Popscheibe mit schnellen Parts und Hang zu rockigen Elemente handelt, sieht die Sache etwas anders aus. Dann ist „Wings“ ein wunderbares Entspannungsprogramm mit verträumten Melodien, verzaubernden Klangbildern und romantischer Atmosphäre (vor allem bei den vielen balladesken Momenten). Stellt Euch Rhapsody als Pop-Version mit vielen Balladen und einer gekonnt eingesetzten Frauenstimme vor und Ihr bekommt eine Vorstellung von Wings.
Um das Ganze zu benoten würde ich mal sagen: Als Metal-Scheibe eine 3, als Pop-Album eine 8 (mangels guter populärer Musik). Macht 5,5 abzüglich einem halben für die unglückliche Produktion…..
5.0 Punkte von LEX (am 13.05.2004)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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