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Eigenproduktion Irgendwas Anderes (Deutschland) "Welcome To War" CD-R

Irgendwas Anderes - Welcome To War CD-R  


Label: Eigenproduktion  (1814 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 28:38
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1611 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Metal - Irgendwie Anders
Homepage: http://www.irgendwas-anderes.de


Weitere Infos zu Irgendwas Anderes:
REVIEWS:
Irgendwas Anderes Welcome To War
Mehr über Irgendwas Anderes in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

"Irgendwas Anderes" sind ist der Tat anders als es der erste Eindruck vermuten lässt. Der Fünfer kommt aus der Stadt des deutschen Fußball-Meisters 2004 – Bremen – und spielt nicht politischen Hardcore, wie es das Cover und Albumtitel vermuten lassen würden. Vielmehr steht sehr vielschichtige Musik auf dem Programm, die man schwer in einer Schublade unterbringen kann. Und auch wenn die humoristischen Eigenarten der Band, angefangen beim Info bis hin zu den Samples zwischen den Stücken, nicht unbedingt meinen Geschmack treffen, ist die Musik doch ohne Zweifel nicht nur unkonventionell, sondern auch vielversprechend geworden.
Der 5-Tracker fängt mit einem zweieinhalbminütigen Intro an, das durchaus vermag Spannung aufzubauen und an die früher Crossover-Werke aus der Vor-Nu-Metal-Zeit erinnert. Das Intro ist meiner Meinung nach trotzdem zu lange geworden.
Dafür entschädigt der Opener "Welcome To War" mehr als gebührend. Über 6 Minuten besticht "no more pain" durch die grandiose Melodie und einen Refrain, der trotz der komplexen Struktur dieses melodischen Metalstücks sofort ins Ohr geht und dort auch nicht mehr raus will. Ein ganz großer Song, an dem man sich nicht satt hören kann.
Und genau das fehlt leider den 3 übrigen Stücken mehr oder weniger – zumindest beim leichten Reinhören. Die Ideen sind dennoch zweifelsohne gut und weiter ausbaufähig. Dem sehr modernen und agressiven „welcome to war“ fehlt eine knackige Melodie, die die Gitarre im Hintergrund immer wieder aufblitzen lässt, aber nicht konsequent verfolgt wird. "El toro" würde ich in die Schublade des progressiven Metals legen. Sehr schön sind die sphärischen Keyboards und die ruhigen Passagen geworden. Der Refrain ist ebenfalls sehr eingängig in diesem komplizierten Song gehalten – vielleicht etwas zu kompliziert. So wie auch das letzte Stück, das mich an eine Mischung an Faith No More, Power Metal und bei einigen Gesangspassagen gar an die früher Depressive Age erinnert.
Zum besseren Kennenlernen der Band und ihrer "anderen" Art Musik zu spielen, würde ich auf die Homepage schauen und die mp3 antesten. Ich persönlich würde die CD alleine wegen "no more pain" kaufen.

Intro 2:38
no more pain 6:26
welcome to war 4:02
el toro 7:31
woman from another line 7:30

Edit: Besonders empfehlen möchte ich an dieser Stelle auch ein Sample eines neuen Songs der Bremer:
Der Ball ist rund



 
ohne Wertung von LEX (am 05.05.2004)
 
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musikalischer Background des Verfassers
True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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[ Seit dem 05.05.04 wurde der Artikel 4510 mal gelesen ]
 
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