290 Besucher Online
 
Statistik für November 2012
Visits: 395416
PageImpressions: 2457987
Statistik und Mediadaten



 
 
Liveberichte (776) alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rock Harz Open Air 2011 in Ballenstedt am 07.-09.07.2011

Alle Jahre wieder findet am zweiten Juli-Wochenende das Rock Harz Festival statt und so sollte es auch in diesem Jahr sein. Am Mittwoch ging es für die Metalglory-Crew los Richtung Ballenstedt, wo das Rock Harz dieses Jahr bereits zum dritten Mal gastierte. Noch eben kurz mit allen wichtigen Getränken und Fressalien eingedeckt und ab auf die Bahn. Die Fahrt war glücklicherweise ohne große Komplikationen allerdings sollte man bedenken vor einer wichtigen Ausfahrt nicht den absoluten Running Wild Lieblingssong des Fahrers anzumachen, da die Umleitung dann doch circa eine halbe Stunde mehr dauert als man will...

In diesem Jahr war das hoffen auf gutes Wetter wieder groß. Im letzten Jahr war das Wetter viel zu heiß un im Jahr davor war es einfach viel zu nass. 2011 sollte es allerdings gut werden. Es wurde nicht zu heiß und der Regen hielt sich in Grenzen. Nach der Ankunft im Regen die Zelte aufbauen und dann erst einmal ankommen. Am ersten Abend spielten bereits einige Bands. Die erste Bands des Festivals war für uns NIKKI PUPPET. Die Heavy Rock Band aus Hannover lieferte einen soliden Gig ab, konnte aber nicht wirklich überzeugen, was leider auch am spärlichen Publikum lag.
Am Mittwoch um kurz nach halb acht ging es dann also los. Die Band auf die ich mich besonders gefreut habe: NIKKI PUPPET. Sie zogen eine geile rockige Show vom Leder und auch Christos der Gitarrenvirtuose zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Nikki sang und schrie sich die Seele aus dem Leib und auch Neuzugang Felix ging an den Fellen ordentlich zur Sache. Neben älteren Stücken wie „Puppet on a string“ und „Paralyzed“ gab es noch zwei Stücke vom nächsten Album „Be Yourself“ zu hören die scheinbar auch super ankamen. Leider war zu der Zeit noch nicht so viel los im Partyzelt, doch die Anwesenden genossen die Mucke sichtlich. (Daniel)
MY INNER BURNING kamen als nächstes auf die Bühne und schon war das Zelt ordentlich gefüllt, was vor allem daran lag, dass die Band einen kleinen Heimvorteil hatte. Die Show wurde routiniert runtergezockt und machte viel Spaß. Die folgende Band bekam ich nur noch ein bisschen mit, da der gespielte Horror Punk eher schlecht als recht klang und so beendete man den ersten Tag am Zelt.
Hier war volles Haus und ordentlich Stimmung angesagt. Die Band spielte die komplette Klassikersammlung von Iron Maiden und das in genialer Art und Weise. Der Fronter konnte dem Publikum ordentlich einheizen und auch der Basser lag nicht weit entfernt von Steve Harris und spielte einen genialen Groove. Da der Schnaps allerdings schon in rauen Massen floß war das Publikum auch sichtlich locker und feierte ordentlich mit. (Daniel)

Der Donnerstag begann mit frühem Aufstehen, da die Sonne bereits gegen sieben Uhr so brutzelte, dass man im Zelt nicht mehr pennen konnte. Die erste Band des Tages, die für uns interessant war, waren CRIPPER aus Hannover. Vorher konnte man sich allerdings noch die letzten zwei Songs von SONS OF SEASONS anschauen, welche nicht ganz mein Fall waren, aber eine gute Show ablieferten. Bevor CRIPPER auf die Bühne kamen, konnte man schon einige laute "Hannover"-Rufe vernehmen, so dass klar wurde, dass die Band heute ebenfalls eine Art Heimspiel spielen wird. Gleich mit ihrem Opener „Junkie Shuffle“ hatten CRIPPER die Meute in ihrer Hand, die Britta mit Hey Hey Hey Sprechchören folgten. Neben Klassikern wie „Shortcut“, „Life Is Deadly“ oder das von einem langsam die Spannung aufbauende Intro eingeleitete „Devil Reveals“, spielte die Band auch schon drei neue Songs: „Another Lesson In Pain“, „General Routine“ und „Clean“. Fast während des ganzen Auftrittes bildete sich vor der Bühne ein Moshpit, der beim Song „Clean“ zur ersten Wall of Death des Festivals anwuchs. Das Set beendeten CRIPPER mit dem frenetisch mitgesungenen „FAQU“. Nach einer kurzen Pause und dem guten Gig von THE NEW BLACK ging es weiter mit FOZZY. Die Truppe war mir neu und auch nur interessant, weil der Sänger der Band der bekannte amerikanische Wrestler Chris Jericho ist. So zockte die Band einen druckvollen Mix aus Rock, Metal und Stoner runter und Jericho konnte sich als Sänger beweisen. Ein Gig, der sehr viel Spaß macht und endlich konnte ich als Wrestling-Fan mal einen der Stars live und in Farbe sehen.
Die Band um WWE Superstar Chris Jericho legte nach Queens „We will rock you“ ordentlich los und spielte gleich ihren bekanntesten Song „To Kill A Stranger“. Nach und nach füllte sich das Feld vor der Bühne und auch Y2J Rufe wurden lauter. Frontmann Chris ließ allerdings wenig davon an sich heran und zog die Show gnadenlos durch ohne viel Drumherum. Die Instrumentale Leistung der Band war grandios und stimmte von vorn bis hinten. Das Publikum war zu der frühen Stunde schon recht gut drauf und feierte ordentlich mit. Eine solide Performance ohne viel Extras und einer guten Portion Rock wie man ihn mag. (Daniel)
Nun noch die ersten beiden Songs von VREID angeguckt, welche sehr solide und mit viel Routine runtergezockt wurden und dann erstmal etwas essen.
Später am Abend ging es dann zu meinem Headliner des Tages (auch wenn FREI.WILD und AMORPHIS noch folgen sollten) - HYPOCRISY! Ich hatte sie das letzte Mal 2004 auf dem Wacken gesehen und freute mich sehr auf den Gig. Pünktlich zu den ersten Takten der Schweden begann es auch zu regnen. HYPOCRISY spielten einen 1-stündigen Gig, den man nur als mächtig bezeichnen kann. Auch wenn der Sound eher nicht so geil war, Peter und Konsorten rotzen sich durch die Hits und es machte einfach nur verdammt viel Spaß! Trotz des Regens, der immer stärker wurde, ballerten die Jungs ihre Songs in die Menge und diese geb der Band ihr Engagement auch zurück. Klitschnass ging man zum Zelt und sinnierte noch ein bisschen über den eigentlichen Headliner des Tages.

Nach einer recht nassen und stürmischen Nacht ging es dann am Freitag mit gutem Wetter weiter. Erste Band des Tages (zumindest für mich) wurde LAY DOWN ROTTEN, die ich bis dahin nur vom Namen her kannte, wofür ich mich ein bisschen schäme. Über 40 Minuten zockte man ein unglaublich geiles Brutal Death Metal Set runter, welches jedem Death Metal Fan gefallen hätte. Ein super Sound, verdammt geile Songs und ein Fronter der meiner Meinung nach nichts anderes als Death Metal machen könnte. Leider waren zu wenig Leute vor der Bühne, aber dennoch ein würdiger Anfang für den Freitag!
Eine Band auf die ich extrem gespannt war, zumindest was ihre Liveperformance anging war HACKNEYED. Viel gepusht von diversen Magazinen und mit echt geilen Alben im Gepäck ging es nun für mich daran zu schauen, was die Jungs und das Mädel live so auf dem Kasten haben. Leider kam die Band nur zu viert, doch man merkte es nicht wirklich. Das unglaubliche Talent an der Gitarre und die gesangliche Leistung ließen schnell vergessen, dass es eigentlich eine zweite Gitarre gäbe. Unglaubliches Brett und viele extrem groovige Parts haben vor der Bühne für richtig viel Zunder gesorgt, auch als der Sänger dann verlauten ließ, dass es zwei neue Tracks vom nächsten Album gäbe und diese dann auch noch nen Zacken schärfen und grooviger waren als der Rest des Sets waren so ziemlich alle im Publikum bedient. Geiler Mist! (Daniel)
Kommen wir zu einem weiteren meiner Rock Harz 2011 Highlights: END OF GREEN! Leider mussten sie 2010 absagen und so freute ich mich 2011 noch mehr auf die Düster-Rocker aus Deutschland. Leider hatten EOG nur 45 Minuten Spielzeit, so dass man nicht alle Hits auspacken konnte, aber ENd OF GREEN nutzten ihre Zeit und rockten sich durch neue und alte Songs ohne auch nur eine Sekunde lang Langeweile aufkommen zu lassen. Das gesamte Set machte Spass und am Ende blieb die Lust auf mehr END OF GREEN! TOP!
Nach einer weiteren Camp-Pause ging es abends dann mit den drei letzten Bands am Freitag weiter. Zuerst betraten HAMMERFALL die Bühne, die mich mit ihrer Musik schon seit ein paar Jahren nicht mehr begeistern konnten. Leider kamen wir durch den großen Andrang am Eingang ein paar Songs zu spät, sahen dann aber noch gut 60 Minuten ihres Gigs und der hatte es in sich! Ich für meinen Teil habe wieder Lust an HAMMERFALL gefunden, nachdem ich ihren genialen und tollen Auftritt gesehen hatte. Die Jungs haben sehr viel Spaß verbreitet und jede Menge Hits gespielt, so knallten vor allem die alten Gassenhauer der Truppe laut und mit Schmackes aus den Boxen. Die Band hatte die Menge voll im Griff und lieferte ein super Heavy Metal Konzert ab! Nun aber schnell ab zum absoluten Highlight des Tages, nein des Festivals: EISREGEN!
Es war mal wieder ein paar Monate her, dass ich meine absolute Lieblingsbands gesehen hatte und so freute ich mich tierisch auf den kommenden Gig und ich wurde nicht enttäuscht. Wie gewohnt startete man mit Intro zu Eisenkreuzkrieger und dem entsprechenden Song. Die Menge ging steil und hielt die Stimmung bis zum letzten Song. Songtechnisch gab sich Songtechnisch keine Blöße, es reihte sich Hit an Hit und das ganze Konzert über gab die Band Gas und brachte der Menge den Tod aus Thüringen!
Eigentlich wollten wir nach EISREGEN noch ein bisschen m Zelt feiern, aber als die ersten Töne von FIDDLER'S GREEN ertönten und zu uns rüberschallten als wir gerade unser chinesisches Essen genossen, entschlossen wir uns, die Band noch anzuschauen und es hat sich mehr als gelohnt! FIDDLER'S GREEN haben eine super tolle Show abgeliefert, die mich so animierte, dass ich 3/4 des Konzertes nur mit Tanzen beschäftigt war. FIDDLER'S GREEN machten Spaß und animierten die Menge immer weiter und auch ihre obligatorische "Wall Of Folk" durfte natürlich nicht fehlen! Alles in allem ein sehr guter Abschluß des zweiten Festivaltages!

Kommen wir nun zum letzten Tag des Festivals: Am Samstag lief alles sehr ruhig und gelassen ab und so konnte sich der Schreiberling erst zu späterer Stunde zu J.B.O. aufraffen. Auf dem Gelände angekommen, war es schon recht voll und so erwartete man den Auftritt der Blödel-Barden. Wie gewohnt rockten J.B.O. mit Spaß und Tatendrang. Alte, sowie neue Hits wurden dem Publikum präsentiert. Natürlich ließ man sich auch nicht lumpen den typischen J.B.O. Klamauk abzuziehen, so z. B. die "Afghanistan-Trilogie". Alles in allem war der Auftritt allerdings etwas mau und zumindest bei mir und ein paar Bekannten sprang der Funke nicht wirklich über.
Fünf Minuten später ging es auch schon mit dem "German-Tank" weiter. Der Udo der Dirk der Schneider war mal wieder im Hause und brachte die Menge mit U.D.O. und Accept Klassikern zum kochen. Was soll man sagen, Herr Dirkschneider hat es immernoch drauf und rockte das Rock Harz in Grund und Boden! Ein sehr geiler Gig und auch fast das Ende des diesjährigen Festivals.
Wären da nicht noch LONG DISTANCE CALLING gewesen, die zu später Stunde noch das Festival beenden durften. Leider gab es viel zu wenige Festivalbesucher, die sich diese grandiose Band anschauen wollten und so spielten LDC vor sehr überschaubarer Menge einen wunderbaren und verdammt geilen Gig, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Bevor ich nun zu meinen abschließenden Worten komme, noch eine Anmerkung meines Mitschreiberlings Daniel: "Was ich als extrem negativ herausstellen möchte ist die Leistung der Malteser im Sani Camp.
Nachdem ich mir beim Ball spielen meine Hand recht übel verletzt hatte, verweigerte mir man jegliche Versorgung mit dem Kommentar, ich solle mich von einem Taxi ins Krankenhaus bringen lassen, da man die Krankenwagen noch später für die Kreislauf- und Alkoholpatienten bräuchte. Eine Unverschämtheit die Ihresgleichen sucht und garantiert noch Folgen hat. Im Krankenhaus trafen wir dann auf zwei Brüder die das gleiche Schicksal ereilte, als sich der eine das komplette Schienbein im Moshpit von einem Vollspaten mit Stollenschuhen aufschlitzen ließ--- die Jungs haben 45€ für die Fahrt mit dem Taxi bezahlt! Das ist strafbare unterlassene Hilfeleistung!"

Insgesamt war auch das 2011er Rock Harz Festival wieder eine saugute Zeit! Das Festival macht aufgrund seiner Größe, Lage und der spielenden Bands jedes Jahr wieder Spaß und ist somit zu einem festen Bestandteil im Metalglorianischen Festival-Kalender geworden. Wir freuen uns auf das nächste Jahr und hoffen wieder auf tolles Wetter, super Bands und vielleicht diesmal bessere Sanitäter...









geschrieben am 02.04.2012   von Børge
(NEU!!!!)Über den Artikel diskutieren:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

musikalischer Background des Verfassers
Hard Rock, Heavy/Power Metal, Speed Metal, Thrash Metal, Death Metal, Black Metal, 80er-Jahre Metal, US-Metal, NWoBHM, osteuropäischer Metal jeglicher Stilrichtung
X   Aktuelle Top6
1. Cripper "Devil Reveals"
2. Drone "Juggernaut"
3. Sabaton "Primo Victoria"
4. ""
5. ""
6. ""
X   Alltime-Klassix Top6
1. Kiss "alles"
2. Helloween "Walls of Jericho"
3. Accept "Staying a Life"
4. Saxon "Greatest Hits Live"
5. Metal Church "The Dark"
6. Iron Maiden "The Number of the Beast"

[ Seit dem 02.04.12 wurde der Artikel 811 mal gelesen ]
Einloggen bei myGlory
  Benutzername:
  Passwort:
Auto-Login
  Noch kein Account?! Anmelden!
Die aktuelle Umfrage:
Welchen Metal-Stil favorisierst Du?
  Black Metal
  Death Metal
  Gothic (Metal)
  Doom Metal
  Hard Rock
  Hauptsache Core
  Nu Metal
  Power Metal
  Progressive (Metal)
  Thrash Metal
Um selbst abzustimmen bitte einloggen!
Die neuesten Reviews:
The Philly Kid Never Back Down
Arbitrage Macht ist das beste Alibi
David Bowie Zeit! 77–79
Judas Priest Epitaph
Anvil Hope in Hell
The Order Of Chaos Sexwitch
Derdian Limbo
Savior from Anger Age of Decadence
Skadika Frozen Legends
Coal & Crayon World Asleep
Die neuesten Interviews:
F41.0 - 17.04.2013
Stratovarius - 15.04.2013
Matt "Gonzo" Röhr - 09.04.2013
In Division - 02.04.2013
TimeMage - 20.03.2013
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Spock´s Beard - European Tour 2013 - 23.05.2013
22. Wave - Gotik - Treffen - 23.05.2013
Vorbericht: HiRock Festival mit Whitesnake, Journey, Toto, Europe, Survivor uvm. - 22.05.2013
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Metal Hammer Paradise 2013 - 22.05.2013
Vorbericht: ELB - RIOT 2013 - 26.04.2013
Vorbericht: X Open Air Rockfest 2013 - 19.04.2013
Die neuesten Galerien:
Stratovarius im Rosenhof, Osnabrück - 15.04.2013
Matt " Gonzo " Röhr -Osnabrück- 2013 - 01.04.2013
Joe Bonamassa - Hannover 2013 - 16.03.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2004 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Haftungsausschluss   |   Impressum   |   Statistiken   |   Werbung   |   Version 5.1.8