Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
http://www.metalglory.de/reviews.php?nr=15754
The Urge "Lunch at the Lady Garden"
Reviewtext: Auf den ersten Blick wirken The Urge jung und unerfahren, aber bereits auf den zweiten Blick fällt einem der Name des Wahl-Kölners John Miles Jr. ins Auge. Er ist der Sohn des berühmten John Miles, der mit „Music“ einen absoluten Klassiker abgeliefert hatte. Daddy scheint mit den musikalischen Ergebnissen seines Sohnes absolut einverstanden zu sein, denn er hat es sich dann auch nicht nehmen lassen das Album zu produzieren. Die Einflüsse sind unüberhörbar die klassischen Aerosmith, was sich auch vor allem in dem massenhaften Einsatz von Bläserparts, die den Songs einen gewissen Touch geben, niederschlägt. Hier sind Könner am Werk, denn jeder einzelne Song hat das Potential zum Hit. Angefangen bei der grandiosen Produktion über das einwandfreie Songwriting bis zur technischen Umsetzung, stimmt bei diesem Album eigentlich alles was ein Hit-Album auszeichnet. Ob nun die stampfenden Rocker „She Made Me Do It“, „Blue Steel“ & „Where Do We Go From Here“ oder auch die obligatorische Halb-Ballade “Forever And A Day” mit einem tollen Slide-Guitar Einsatz, hier stimmt einfach alles. Kleine Honky-Tonk Elemente finden sich dann in „Lonely Road“ und Sänger Jonny Boyle erinnert hier, wie auch bereits bei vielen Songs vorher, an Ex-Victory und Gary Moore Sänger Charly Huhn. Ein Album, welches von vorne bis hinten Spaß verbreitet und den Fuß im Takt mitwippen lässt. Hier findet man den Soundtrack zum leider völlig verregneten Sommer.
Fazit: Ein grandioses Stück Rock’n’Roll.