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Glitterhouse News!
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    Glitterhouse News!
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gelal
Redakteur
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gelal

Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 10832
Wohnort: Norderstedt


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51047 - Verfasst am: 25.11.2011 - 08:36:28    Titel: Antworten mit Zitat

*********************************************

*GLITTERHOUSE RECORDS – LABEL*

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$$$ Der OBS16-VVK läuft wie geschmiert - Beeilung, bitte!
Das gab es schon lange nicht mehr: Nach gerade mal zwei Wochen des Vorverkaufs ist über die Hälfte der Karten für das OBS 16 bereits verkauft. Wir haben soeben die 1000-Ticket-Marke geknackt. Wer also noch zögert, weil er evtl. langfristige Wetterprognosen oder die Bekanntgabe von Neil Young, Bob Dylan oder Mumford & Sons abzuwarten trachtet, der möge kurz in sich gehen und rasch ein Ticket bestellen. Sonst guckt er nachher noch in die Röhre. Und sagt nachher nicht, wir hätten euch nicht gewarnt!
Es kann telefonisch (05273-363636), per e-mail (mailorder@glitterhouse.com), Postkarte, Brief, Fax oder über unseren web-shop http://www.glitterhouse.com bestellt werden. Die 3-Tages-Tickets kosten € 65. Bis zum 20 Dezember gibt es pro Ticket einen Warengutschein von Glitterhouse, der bei zukünftigen Bestellungen eingelöst werden kann, im Wert von € 5 dazu.
Alle Neuigkeiten rund um das OBS 16 findet ihr stets frisch auf http://www.orangeblossomspecial.de .
Wir freuen uns auf euch, hömma!!!

Bisher fest stehen die Auftritte der folgenden Künstler:

CHRISTIAN KJELLVANDER & Band (SWE)  

CLICKCLICKDECKER (D)

THE TRAVELLING BAND (UK)

ORPH   (D)

SKURILLI (D)
$$$ BITCH MAGNET wieder da, nur ein Auftritt in Deutschland
Kreise schließen sich. Manchmal sogar recht große Kreise. Damals, in grauer Vorzeit, veröffentlichte Glitterhouse Records mal eine Band namens Bitch Magnet. Die zeichnete sich aus durch Attribute, die im wahrsten Sinne zeitlos waren. Bei aller Würde, bei aller Ernsthaftigkeit und Freude am Konstrukt kam es bei Bitch Magnet stets zu Ausbrüchen, deren Energie und Ursprung zu schönsten (bzw. schlimmsten) Spekulationen Anlass gab. Ist da doch so viel Wut, so viel Weltekel und Lebenszweifel in diesen Burschen? Mutmaßlich ja. Eine der besten Bands der letzten drei Dekaden. Für einige wenige Reunion-Auftritte wieder vereint. In Originalbesetzung: Sooyoung Park, Jon Fine und Orestes Morfin. Erste Europatour seit 1989. Nur ein Gig in Deutschland. Bitte hingehen. Danke.
Mittwoch, 7. Dezember, Köln, MTC, ab 20:30 Uhr. Im VVK für schlappe € 13 plus VVK-Gebühr. Info zum Konzert hier ! 

$$$ Washington ändern ihren Namen: Herzlich willkommen, Mount Washington!
Zum Namenswechsel unserer in Berlin lebenden Norweger hier das Statement der Band selbst: „Vom Americana-Einfluss unseres Debüts über den Pop-Ansatz seines Nachfolgers bis hin zu den Experimenten auf „Rouge/Noir“ haben wir immer die Veränderung gesucht. Und auch mit unserem vierten Album entwickeln wir uns weiter, denn wir haben eine neue musikalische Richtung gefunden. Doch nicht nur das: Washington gibt es nicht mehr. An ihre Stelle tritt Mount Washington – die weisere, reflektierte und kantigere Version unserer Band. Mount Washington steht für alles, was wir bisher erreicht haben, und gleichzeitig für eine Rückkehr, einen Neuanfang, die Hoffnung und die Zukunft. Die Basis ist geblieben: Dieselben Bandmitglieder, dasselbe wunderbare Label und der Wille, immer und überall Musik zu machen. Aber genau wie Washington, D.C. mussten auch wir unsere Semantik ändern. Mount Washington, ursprünglich ein Berg im Osten der USA mit den extremsten Witterungsbedingungen weit und breit, ist nun eine Band. Yes, we can. Der andere Grund ist, dass eine Australierin unseren Namen gestohlen hat. Liebe Grüße, Mount Washington“

$$$ LIVE!!! LIVE!!! LIVE!!!
TAMIKREST

Booking: http://www.lacandela.de and http://www.azimutproductions.com

24/11     D - Lübeck - Treibsand
25/11     DK - Copenhagen - tba
26/11     DK - Aarhus - tba
30/11      A - Wien - WUK
01/12     D – Erlangen – E-Werk
02/12     D – Geislingen - Schlachthof
03/12     CH – Aarau – Kiff
04/12     CH – Bern – Bee Flat
05/12     D - Frankfurt - Nachtleben
06/12     D - Heidelberg, Karlstorbahnhof
08/12     D - Köln - Club Bahnhof Ehrenfeld
09/12     DE - Stuttgart - Laboratorium
10/12     F – Fontaine (Grenoble) – La Source
12/12     D – Berlin – Philharmonie

SCOTT MATTHEW

25/11     B - Arlon - Palais de Justice
26/11     B - Brügge – Cactus Club
27/11    B - Brüssel - Autumn Falls @ Botanique
30.11.    A - Innsbruck - Weekender
01.12.    A - Linz - Posthof
02.12.    A - Salzburg - Arge
03.12.    A - Ebensee - Kino
05/12     D - München - Muffathalle
06/12     D - Nürnberg - K4
07/12     D - Heidelberg – Karlstorbahnhof
08/12     D – Würzburg - Cafe Cairo
09/12     D – Regensburg - W1
10/12     D - Osnabrück – Glanz & Gloria
11/12     D - Aachen – Musikbunker
13/12     D - Dresden - Lukaskirche                  

  
THE WALKABOUTS

http://www.bseliger.de
   
13.01.    DE - Geislingen - Rätschenmühle
14.01.    AT – Ebensee - Kino     
15.01.    AT – Wien - Szene   
16.01.    SLO – Ljubljana - Kino Siska
17.01.    HR – Zagreb - Tvornica Kulture
18.01.    IT -Verona - Il Giardino Club    
19.01.    DE - München - Feierwerk
20.01.    CH - St. Gallen - Palace
21.01.    BE – Gent - Handelsbeurs
22.01.    NL – Ottersum – Roepan (@ 2:30 pm)
22.01.    NL – Amsterdam – Paradiso (@ 09:00 pm)
23.01.    DE - Berlin - Lido
24.01.    DE – Hamburg - Fabrik
25.01.    DK – Copenhagen - Vega
26.01.    DE – Frankfurt - Brotfabrik
27.01.   GR - Thessaloniki - Gaia
28.01.   GR - Athen - Kyttaro Club

MOUNT WASHINGTON

http://www.proton-team.com

22.02.    D – Hamburg - Knust
23.02.   D - Leer - Juz
24.02.   D - Magdeburg - Projekt 7
26.02.   D - Leipzig - Schauspielhaus
01.03.   CH-Luzern - Schüür     
02.03.   A-Wörgl - Alte Post     
05.03.   CH-Zürich - El Lokal    
06.03.   D - Marburg - KFZ                   
07.03.   D - Offenbach - Hafen 2          
08.03.   D - München - Feierwerk         
09.03.   D - Mainz - Schon Schön         
10.03.     D - Stuttgart - Laboratorium    
13.03.    D – Bielefeld/Sennestadt – JVA (geschlossene Gesellschaft)
14.03.   D - Bielefeld - Ulmenwall         
15.03.   D - Dresden - Thalia Kino        
16.03.     D - Kassel - Schlachthof          

 

Glittertainment Tours schickt auf die Straße:

(Kontakt: yannick@glitterhouse.com )

 

THE C-TYPES

02.12.    Frankfurt a.M. – Ponyhof
22.12.      Mainz – Schon Schön  

 
ORPH

25.-27.05.12:    Beverungen – Orange Blossom Special

 

Außerdem über Glittertainment Tours zu buchen:

I REMEMBER TAPES (UK)

MIRACULOUS MULE (GB)
THE BAMBI MOLESTERS (HR)
WINDING STAIRS (S)

THE FABULOUS PENETRATORS (GB)

THE FUZZTONES (USA/GER)

ROCCO RECYCLE (D) 

Rupert Huber (Tosca) and Chris Eckman (The Walkabouts) present:
L/O/N/G (A/USA)

 

Weitere Informationen unter http://www.glittertainment.blogspot.com

 

Pressfrisch auf Glitterhouse Records:
16 HORSPOWER – Yours Truly (2-CD/2-LP)

GOLDEN KANINE – Scissors & Happiness (CD re-issue)
THE WALKABOUTS – Travels In The Dustland (CD/2-LP)
DAKOTA SUITE – The Side Of her Inexhaustable Heart (2-CD/2-LP)

 

Demnächst in diesem Theater:

WOVENHAND – Black of The Ink (Book & CD) 
THE WALKABOUTS – Life: The Movie - Films & Clips (DVD)
PENELOPE HOUSTON – On Market Street (CD/LP)
MOUNT WASHINGTON – s/t (CD/LP)

 

Und viele Preziosen mehr…

 

 

 

**********************************************************

*GLITTERHOUSE RECORDS – MAILORDER*

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Universal 5 Original Albums

Jetzt hat auch die Universal das 5-Alben-Sammeln für sich entdeckt, das System bleibt dabei gleich: 5 Originalwerke eines Künstlers/einer Band werden, jeweils in schmale Papp-Hüllen gekleidet, in einem Pappschuber versammelt. Anders als bei der Konkurrenz beginnt man erst einmal mit einer recht überschaubaren Anzahl von Titeln und, weit wichtiger, mit einem augenfällig niedrigeren Preis. Wobei dieser Sonderpreis allerdings nur bis Ende Januar 2012 gilt.

 

Udo Lindenberg – 5 Original Albums    12,75

5-CD. Mit den Alben Feuerland, Sündenknall, Odyssey, Hermine und Gustav.

Lynyrd Skynyrd – 5 Original Albums    12,75

5-CD. Incl. der Alben Gimme Back My Bullets, Nuthin‘ Fancy, Vicious Cycle, Street Survivors, Second Helping.

Motörhead – 5 Original Albums            12,75

5-CD. Die Werke Bomber, Iron Fist, Rock’n’Roll, No Sleep ‘Til Hammersmith und No Sleep At All.

Rainbow – 5 Original Albums    12,75

5-CD. Die fünf Alben Ritchie Blackmore’s Rainbow, Long Live Rock’n’Roll, Down To Earth, Straight Between The Eyes, Bent Out Of Shape.

Status Quo – 5 Original Albums            12,75

5-CD. 5 Werke quer durch die Bandgeschichte: Hello, On The Level, Blue For You, In The Army Now und 12 Gold Bars.

Uriah Heep – 5 Original Albums            12,75

5-CD. Beinhaltet: Abominog, Demons And Wizards, Fallen Angel, Raging Silence und The Magician’s Birthday.

 

 

Und hier der Rest der Neuerscheinungen zum Wochenende. Weihnachts-Endspurt Teil 1:

 

About Christmas Songs – Various Artists

CD * EUR 12,75

Der vierte Teil der durchweg gelungenen About Songs-Compilations-Serie des Devil Duck-Labels widmet sich in 14 Songs des weihevollen Themas aus Independent-Sicht und kommt mit festlichen und weniger festlichen Weisen von u.a. Talking To Turtles, Typhoon, Friska Viljor, Adam Arcuraagi, Sufjan Stevens, Low, Murder, Sir Simon, The Wombats, Kid Dakota und Scott Matthew.

 

Adele – Live At The Royal Albert Hall

DVD+CD * EUR 18,75 *   Blu-Ray+CD * EUR 21,75

Der erste Konzertfilm der mit 2 Alben erfreulich erfolgreichen Britin, gefilmt/mitgeschnitten bei einem umjubelten Auftritt im September 2011 in der ehrwürdigen Royal Albert Hall, incl. aller Stücke, die auch hierzulande für Gräben-Grenzen-sprengende Furore sorgten (u.a. Rumour Has It, Chasing Pavements, Someone Like You und Rolling In The Deep). Als Dreingabe bieten 109-minütige DVD wie Blu-Ray eine Backstage-Doukmentation, beiden Formaten liegt – zum rein akustischen Vergnügen – auch noch eine CD mit den Live-Songs bei.

 

Alamo Race Track – Unicorn Loves Deer

LP * EUR 15,75   *   CD * EUR 15,75

Einzelne Aspekte ihrer Musik erinnern an Peter Björn & John, Sufjan Stevens, Mercury Rev, Beirut, They Might Be Giants, Adam Green. Doch nie zu deutlich, sie haben eine Nische irgendwo dazwischen gefunden. Des öfteren evoziert ein Banjo (punktuell wie durchgängig) Country-Assoziationen, ohne daß sie je Country spielen. Daneben sorgen warme Holzbläser, Vibraphon/Marimba, Streicher, Piano/Orgel/Mellotron, auch mal Pedal Steel für eine Fülle an Klangfarben und eine großteils akustische Basis, E-Gitarre tritt nicht oft in den Vordergrund. Rhythmisch erfreulich beweglich und manchmal etwas verschroben wirkend changieren die Songs zwischen lebhaft und nachdenklich-melancholisch, oder vereinen beides. (dvd)

 

The Bacon Brothers – Philadelphia Road-The Best Of

CD * EUR 14,75

11er 79-Min.-Best of der ersten 4 Alben des Brüderpaars mit dem berühmten Schauspieler Kevin. Kein Hobbyprojekt, seit 15 Jahren existente Band. US-Folk-Rock/Pop, balladesker Songwriter-Folk (Pop) sowie Country Rock, manchmal mit Westcoast-Note, zwischendurch mal eine Heartland Rock- oder wehmütige Tex Mex-Tendenz, einige sehr feinfühlige Songs. Einzelne Stücke erinnern an James Taylor, Mellencamp, Lyle Lovett, Jimmy Buffett meets Tom Russell, Jackson Browne, Doobie Brothers, eine Kreuzung aus Chris Isaak und Bruce Cockburn, Simon & Garfunkel (in handfester), sogar Jayhawks. Auffällig und sehr schön: Die vielen Harmony Vocals/Chöre. Eine Menge gutes Songmaterial (nur 1 Cover), feine Melodien, incl. 2 überragender Tracks: Only A Good Woman, 10 Years In Mexico. (dvd) 

 

Blues Band – Few Short Lines

CD * EUR 14,75

2011er Werk mit 14 Songs des Ur-Quartetts Paul Jones, Tom McGuinness, Gary Fletcher und Dave Kelly, rundum neues Material, auf Repertoire. Die vielverzweigten und die britische Rock- und Blues-Geschichte immer wieder tangierenden Wege der vier trafen sich ein weiteres Mal, und das Album zeugt von ihrer unveränderten Blues’n’Boogie-Rock-Schaffenskraft. Bereichert wurde das Werk durch eine nicht minder geschichtsträchtige Gästeschar, zu der u.a. Linda Lewis, Maggie Bell, Mike Sanchez, Pete Wingfield, Southside Johnny und Al Kooper zählten. Bemerkenswerter Beitrag zum britischen Blues.

 

Kate Bush – 50 Words For Snow

2-LP * EUR 24,75   *   CD * EUR 16,75

2011er Studio-Vollwerk der nachhaltig wirkenden Pop-Fürstin, mit der für sie inzwischen üblichen 6-Jahre-Wartezeit auf neues Material erschienen, aufgenommen mit Gästen wie Elton John und Stephen Fry. Leider muss auch ich noch des akustischen Zusammentreffens mit den 7 Songs/65 Minuten Bush-Werk harren, aber eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Schnee-Schaffen wird umgehend folgen.

 

Daantje & The Golden Handwerk – Ach

CD * EUR 14,75

Anfänglich sich etwas spröde gebender, bei jedem neuen Zusammentreffen sich mehr und mehr zu ebenso holpriger wie einnehmender Charmanz entwickelnder Erstling, dem es gelingt, seine ursprüngliche Lo-Fi-Energie selbst in kunstvollst dargebotenen Alterna-Country-Arrangements zu bewahren. Die pöbelnd-polternde Poesie des Joachim Zimmermann geisterte bereits in vielfachen Rudiment-Fassungen durchs Netz, aber es ist nicht zuletzt Gisbert von Knyphausen-Gitarrist Gunnar Ennen mit zu verdanken, dass es mit „Ach“ ein wirkliches Kleinod deutschsprachiger Alternative zu entdecken gilt. In fast kongenialer Kunst ergänzen sich Zimmermanns rauhe Worte, seine naturnah-kantige Melodik und die von Ennens drumherum gesponnenen Arrangements aus Gitarren, Geige, Banjo, Bass, Akkordeon und gebestem Schlagwerk. Nahezu die komplette Knyphausen-Band lieferte das instrumentale Gewand für Daantjes Gesang, der Fink’schen Charme, Tom Liwa-Gelassenheit und den rüden Reiser in sich vereint, und umspielt ihn mal mit Polter-Country, mal mit Desert-Americana, mit schluffigem Groove, dezenten Noise-Eskapaden und rollendem Rocken. Dazu liefert der kreative Kopf des Ganzen sowohl stimmlich als inhaltlich die steife Brise, die auch den geübtesten Hörer aufzuwecken in der Lage ist. Ob rauchig-sanft oder roh-rauhbeinig – Daantjes Lied-Werk ist ein willkommener frischer Wind in der dünnbesiedelten deutschsprachigen Singer-Songwriter-Wüste. (cpa)

 

Decemberists – Long Live The King

10“ * EUR 14,75   *   CD * EUR 9,-

Sagt die Band: „Long Live The King features six outtakes from The King Is Dead recording sessions at Pendarvis Farm, including E. Watson (with backing vocals from Laura Veirs and Annalisa Tornfelt), Sonnet, a cover of Grateful Dead’s Row Jimmy (release previously on 7″ vinyl), and the home demo I 4 U & U 4 Me.”

 

Dixie Chicks – VH 1 Storytellers

DVD * EUR 16,75

Auch wenn das Trio Emily Robinson, Martie Maguire und Natalie Maines vor allem durch ihr prachtvolles vokales Harmonieren und ihre nicht minder prächtige Instrumental-Spieltechnik überzeugen, so darf man ihnen den optischen Reiz nicht einfach absprechen. Dieser 80-minütige Mitschnitt aus der ansprechenden „Singe, und erzähle davon“-Serie des Musik-Senders für den erwachsenen Genießer gibt gleichermaßen Zeugnis von den akustischen Fähigkeiten des Bluegrass-/Country-Trios und der augenfälligen Wirkung der drei. Mitgeschnitten bei einem 2006er Auftritt im Los Angeles Theatre lassen die Chicks vorwiegend Stücke ihres erfolgreichen Taking The Long Way-Albums in einleitendem Wort und beeindruckender Tat Revue passieren, wobei es gleich drei Konzert-Premieren zu bewundern gab (und gibt). Incl. u.a. The Long Way Around, Truth No. 2, Silent House, Lullaby, Lubbock Or Leave it, Not Ready To Make Nice, Easy Silence, So Hard, Wide Open Spaces und Sin Wagon.

 

Elysian Fields – Last Night On Earth

CD * EUR 15,75

Mittlerweile ungefähr siebtes weich-wirres und vehementes Wolkenwerk des Projekts um die verführerische Stimme Jennifer Charles‘, und weiterer gelungener Grund zur Hoffnung, dass die elysischen Klänge endlich einmal auch hierzulande Gehör fänden. Während die Franzosen der bezaubernden Jennifer in Schraen zu Füßen liegen, erblickten hierzulande noch nicht einmal sämtliche ihrer Alben das Licht der Veröffentlichung, und so freut mich jeder köstliche Ton, der es dann doch bis auf unseren Markt schafft. Auch die elf Songs des neuen Epos bieten wieder diese köstliche Melange aus verführerisch gehauchtem Gesang und kunstvoll vielschichtiger Musik, die vor allem von Charles-Partner Oren Bloedow geprägt wird. Dessen Zusammenarbeiten mit John Lurie und Medeski, Martin & Wood haben ihre Spuren hinterlassen und geben dem Elysian Fields-Stil eine Offenheit, die man mit wenigen Vergleichen/Begriffen nicht fassen kann. Sphärischer Space-Pop, Lounge Lizards-Fusion, schluffiger Neil Young-Country-Rock, unterkühlter Chanson, verträumter Folk, düster-romantische Breitwandballade und Hugo Race-Drone-Rock sind nur einige Facetten des beeindruckenden Ton-Tiefgangs, dessen Hauptattraktion eine Stimme ist, die als elfisch-verführerische P.J. Harvey-Sinnes-Schwester auch dem Hartgesottenen Hörer die Sinne raubt. Mögen sie ihr mannigfach verfallen. (cpa)

 

Emerson, Lake & Palmer – Live At The Mar Y Sol Festival `72

CD * EUR 14,75

Das Mar Y Sol Festival geistert ja seit Jahrzehnten durch meinen Kopf (als Sammler ist man früher mal über die Platte zum Festival gestolpert), aber so richtig informiert habe ich mich erst jetzt auf der eigens erstellten marysol-festival.com Webseite, die man sich durchaus mal zu Gemüt führen sollte, denn dort regierte offensichtlich das komplette Chaos – Woodstock und Altamont waren Kindergartenveranstaltungen dagegen. Dieses Konzert, von den Mehrspurbändern remastert und früher mal in der From The Beginning Box zu finden, gibt es nun als eigenständigen Release. Auf Shout Factory!

 

The Fame Records Story – 1961-1973

3-CD * EUR 27,-

Es ist tatsächlich schon drei Jahre her, dass uns Ace Records mit der Take Me To The River Box beschenkte, einer Deep Soul Sammlung der Extraklasse. Und nun kommt die Fame Studios Story, aus ähnlichem Holz geschnitzt und genauso wertig verpackt – nämlich in ein CD-grosses Hardcoverbuch mit 82-seitigem Innenteil (natürlich Ace Meisterklasse) inklusive Stecktaschen für die drei CDs. Drumrum gibt es ebenfalls einen Pappschuber, der wie gehabt etwas Gleitcreme braucht, um ordentlich zu passen. Habe ich natürlich nicht, also muss ich fummeln… (ich könnte ja jetzt loslegen mit blöden Sprüchen). Der etwas enge Pappschuber ist aber das einzige Manko an diesem Wunderwerk.

Denn das hier ist pure Magie. Der Muscle Shoals Sound wurde auf diesen Seiten schon seit 20 Jahren gelobt und geliebt und FAME (Florence Alabama Music Enterprises) unter der Führung des ebenso genialen wie eigenwilligen Rick Hall ist sozusagen die Ursuppe dieses Sounds. Ab Ende der 50er produzierte Hall im 1. Stock der örtlichen Drogerie, zog dann in ein Lager am Stadtrand und baute schließlich von den Einnahmen des ersten Hits (Arthur Alexander’s You Better Move On) das FAME Studio - 603 East Avalon, Muscle Shoals, Alabama.

Hall hatte die Vision eines warmen, erdigen Sounds, der sich gleichermaßen aus Rock & Roll, Rhythm & Blues und Country nährte und fand eine Reihe weißer Musiker, die diese Vision umsetzen konnten. Namen wie David Hood, Duane Allman, Roger Hawkins, Travis Wammack, Spooner Oldham und Jimmy Johnson finden sich auf hunderten von Platten, die fast alle eins gemeinsam haben – sie klingen einzigartig und strömen pure Magie aus. Der spezielle Sound sprach sich herum und recht schnell schickten Labels ihre Künstler nach Alabama, um teilzuhaben an dem einzigartigen Vibe, den Rick Hall und seine Mannschaft kreirten. Und auch solche, die ein eigenes Studio hatten – so wie Stax in Memphis oder Jerry Wexler’s Atlantic Mannschaft, die in New York über einen ganzen Studiokomplex verfügte. Und so kamen sie nach Alabama, vor allem schwarze Soulsänger und –Sängerinnen wie Jimmy Hughes, Joe Tex, Barbara Perry, Joe Simon, James & Bobby Purify, Wilson Pickett, Otis Redding, Arthur Conley, Aretha Franklin, Ted Taylor, Laura Lee, Irma Thomas, Mitty Collier, Lowell Fulson, Clarence Carter, Candi Staton, Spencer Wiggins, Willie Hightower, George Soulé und viele andere. Sie alle sind auf dieser Sammlung vertreten und durchleiden entweder tief empfundene Balladen oder werfen sich in stampfende Soul-Groover. Da geht dem Soul-Fan das Herz unendlich weit auf und nach Ende der 75 Tracks auch nicht wieder zu. Das ist wie eine Seelenreinigung.

Dabei hat Ace natürlich wie immer ein gutes Händchen bewiesen und natürlich nicht auf ein paar offensichtliche Hits verzichtet (One Bad Apple der Osmonds, Hey Jude von Wilson Pickett) ohne man die Fame Story nicht erzählen könnte, aber von vielen anderen Künstlern eben nicht das ausgewählt, was man erwartet. Und so begibt sich der Soul-Fan hier auf eine wundervolle Entdeckungsreise, freut sich über Liebgewonnenes und Unkaputtbares, holt Erinnerungen an alte Fundstücke zurück (Grits And Gravy – Fame Gang), jubiliert über 12 unveröffentlichte Tracks und findet reichlich neue Favoriten wie Funny Style von Bobby Marchan oder das so unglaublich locker groovende Two In The Morning von Spooner’s Crowd – eine offensichtliche Spontansession um Spooner Oldham.

Das Werk ist chronologisch geordnet und es ist wirklich überraschend, wie die Qualität über 13 Jahre erhalten wurde. Eine herzerwärmende erste CD (Steal Away) mit den ersten wundervollen Soul-Gehversuchen, eine zweite CD (Slippin‘ Around) mit dem Muscle Shoals Sound in voller Blüte und Hits wie Sweet Soul Music oder Tell Mama und eine dritte Disc (Get Involved) mit Songs, die der Zeit gemäß etwas dringlicher und funkier werden. Aber eben ohne Platitüden und dicken Daumen, sondern mit dieser einzigartigen Southern-Funkyness, die gleichzeitig kickt und laidback ist. It’s the groove that counts! Und wenn auch der Großteil der FAME Studiomannschaft zu dem Zeitpunkt schon desertiert war und mit dem Muscle Shoals Studio einen gut funktionierenden Gegenentwurf gestartet hatte, so lag es wohl einzig am Genie Rick Halls, mit gleichwertigem Ersatz die Basis zu sichern, um die einzelnen Aufnahmespuren zu großer Kunst zu verschrauben.

Das ist pure Magie –ich wiederhole mich da gerne- und in so mancher Stunde die beste Musik der Welt! (rh)

 

Giant Sand – Backyard BBQ Broadcast

CD * EUR 14,75

Reissue einer musikalischen Grill/Jam-Session, die live vom WFMU Sender übertragen wurde. Mit zwei Bonustracks.

 

Giant Sand – Cover Magazine

CD * EUR 14,75

Remasterter Reissue des 2002er Album nur mit Coverversionen, natürlich von Howe Gelb seziert und neu zusammengesetzt, mit Calexico’s Burns & Convertino fast durchweg an des Meisters Seite. Weitere Gäste sind u.a. M Ward, Kevin Salem, Jim Fairchild, P.J. Harvey, Neko Case und Kelly Hogan. Die Songs stammen von Neil Young, Black Sabbath, Sonny & Cher, Johnny Cash, Nick Cave, Rainer und anderen.

 

Giant Sand – It’s All Over The Map

CD * EUR 14,75

Reissue des 2004er Albums, zu dem unser cpa damals schrob: „Was hier höchst zurückhaltend und Wohnzimmer-Atmosphären-behaftet   mit einer Idee Schlagwerk und etwas Gitarre beginnt, ist spätestens ab dem überfallartigen Einsatz der hoffnungsvoll/-los übersteuerten Elektrischen das Klarste, Eindeutigste, Mitreissendste, was Gelb seit Chore Of Enchantment seinen trotz allem treuen Jüngern geschenkt hat.“

 

Greenslade – Greenslade & Bedside Manners Are Extra (rem.)

2-CD * EUR 14,75

Klanglich überarbeitete 2011er Zusammenlegung zweier außergewöhnlicher Art-Rock-Klassiker, dem Edsel-Label sei Dank. Unter anfänglich völligem Verzicht auf gitarristische Beteiligung erschuf der frühere und spätere Colosseum-Keyboarder Dave Greenslade 1972 mit seinem Quartett eine ganz eigene Rock-Sprache, die selbst in der damaligen Fülle des Prog-Rock-Austosses hervorstach. Mit der kreativen Kraft der zwei Keyboarder, der Beförderung des Mellotrons zum vollwertigen Instrument (und nicht nur als trister Teppich-Lieferant), der Aufwertung des Bassspielers zur führenden Instrumental-Rolle und der Robert Plant nicht unähnlichen, Blues-beeinflussten Lead-Stimme sorgten Greenslade, Tony Reeves (Colosseum), Dave Lawson (Samurai) und Andrew McCulloch (King Crimson) für frischen Prog-Wind, der durch häufige und kunstvolle Tempi-, Harmonik- und Dynamik-Wechsel beeindruckte. Die hier versammelten zwei Alben   - Debut und Zweitling – entstanden 1972 bzw. 1973 und wurden von Roger Dean-Cover-Motiven geschmückt. 

 

Greenslade – Spyglass Guest & Time And Tide (rem.)

2-CD * EUR 14,75

Alben 3 und 4 der ersten Greenslade-Band-Phase, 2011 remastered und mit einem informativen Booklet versehen vom Edsel-Label. Das 1974er Spyglass Guest entstand noch in der Ursprungs-Quartett-Formation, für den 1975er Schwanengesang ersetzte Bassist Martin Briley seinen Vorgänger Tommy Reeves, der die Band Richtung Curved Air verließ.

 

Iron Butterfly – Fillmore East 1968

2- CD * EUR 49,75

Sackteures, sacklimitiertes Schmuckstück aus der Rhino Handmade-Schatuklle – aber welch eine Mörder-Entdeckung! Ich weiß nicht, in welchen Archiven dieser großartige Mitschnitt von der New York-Premiere der Band über die Jahre verstaubte – jetzt aber liegt der feinst bearbeitete, klangklare, druckvolle 4-Spur-Mitschnitt der vier Auftritte an zwei Abenden im   Fillmore East in seiner ganzen mitreissenden Pracht vor. Das Quartett Ingle, Droman, Bushy und Brann betrat   im April 1968 als Teil eines Drei-Band-Pakets zum ersten Mal New Yorker-Bühnen-Boden, der Zenit der Karriere stand noch bevor – das Band-Zweitwerk und ewige Monument In-A-Gadda-Da-Vida sollte erst zwei Monate später auf den Markt kommen - und lieferte eine packende Live-Leistung ab, die vom ersten Moment an fesselt. An beiden Abenden stand neben den Songs vom Erstling Heavy (Unconscious Power, So-Lo, Iron Butterfly Theme) eben gerade das Material des neuen Werks im Zentrum des Bühnengeschehens, Are You Happy, My Mirage und vor allem das 17-mintügie titelgebende Mammutwerk entfesselten im Live-Geschehen ihre ungebremste Improvisations-Energie. Vergesst das etwas schnoddrige Live-Album – hier gibt’s das volle Kraftpaket. Die Rhino Handmade-Edel-Ausgabe kommt im dickpappigen Gatefold mit eingeklebtem Booklet und bietet sowohl beide Shows des Freitags (2nd Show dezent verkürzt) und des Samstages, und damit unter anderem gleich zwei Monster-Fassungen des unvergesslichen Band-Epos, die laut und kraftvoll zum Rauschflug laden. Auf 2.000 Stücke weltweit limitiert, schmerzhaft im Preis, aber: Es lohnt. (cpa)

 

Kelpie – Desembermane/December Moon: A Nordic Winter Journey

CD * EUR 14,75

Ein akustische Winter-Stern-Stunde: Mit dieser 2011er Song-Kollektion zur dunklen Jahreszeit beschert uns das skandinavisch-keltische Folk-Traum-Paar Kerstin Blodig und Ian Melrose einen Rundum-Hörgenuß, der beispielhaft ist. Hier stimmt einfach alles, die glasklare, volltönende Produktion (einer Stockfisch-Arbeit mindestens ebenbürtig), die saiten-betonte viel-instrumentale Meisterschaft der beiden Hauptakteure auf allerlei Gitarren, Bouzouki, Bodhran, Harfe, Flöten, Xaphoon und verhalten verspieltem Schlagwerk, der tiefe, volle, seidenweiche weibliche und der samtrauhe männliche Gesang (wobei die betörende Kerstin eindeutig die stimmliche Hauptrolle spielt) und die Song-Auswahl, die gleichermassen aus traditionellen Winter-Folk-Quellen wie aus dem Blodig/Melrose-Schaffen schöpft. Dabei verzaubert Kerstins Stimme in norwegisch, englisch (Comfort And Joy) und deutsch (Nun Komm Der Heiden Heiland, Es ist Ein Ros Entsprungen gar zweisprachig), wird der edel elegante Liedzyklus durch exotische Elemente, ausschweifende Passagen, reine Instrumentale und vielstimmige a capella-Darbietungen aufgelockert. Das perfekte Winter-Werk für den Klang-Connaisseur. (cpa)

 

Carole King – A Christmas Carole

CD * EUR 16,75

Edler 2011er Sing er-Songwriter-Beitrag zum Fest, entstanden in trau ter Mutter-Tochter-Collaboration von Carole und Louise Goffin, gleichermassen mit frischen Goffin/King-Originalen rund ums Fest wie mit klassischem Liedgut zum Thema befüllt (incl. Do You Hear What I Hear, Carol Of The Bells, Have Yourself A Merry Little Christmas).

 

Kinks – The Kinks In Mono

10-CD * EUR 79,-

Optisches wie akustisches 2011er Schmuckstück, gestaltet wie ein tragbarer Dansette-Mono-Plattenspieler. Gekleidet in schmückende Digipaks finden sich in der Sanctuary-Box nicht nur die ersten 7 Kinks-Studioalben in den remasterten originalen Mono-Mixen, sondern auch auf drei weiteren CDs versammelt das weitere Mono-Material der frühen Jahre, darunter die Single-Titel und das Material der EPs Kinksize Session, Kinksize Hits, Kweyt Kinks und Dedicated Kinks. Als begleitende Beigabe liegt der Box ein im Stil eines 60’s Pop-Magazins gestaltetes 32-seitiges Booklet bei.

 

Scott Matthew – Silent Nights

CD+Poster * EUR 6,75

Die letzten Exemplare des Glitterhouse-eigenen Fest-Klassikers. Gemeinsam mit der beeindruckenden Sängerin Sia intoniert unser zurückhaltender Meister der schnee-weichen Töne drei Weisen zu Winter und Weihnacht zu dezenter akustischer Begleitung auf Gitarre und Ukulele. In dem exklusiven Matthew-Orignal, dem titelgebenden Silent Nights, gestaltet Sia zart den stimmlichen Hintergrund, während sie im winterlichen Duett-Klassiker Baby It’s Cold Outside den widerstrebenden Part übernimmt. Den Abschluß bildet eine von Scott allein zur akustischen Gitarre gehauchte Blue Christmas-Version. Als Anlage gibt’s ein großformatiges Poster.

 

Janine Maunder – Blink

CD * EUR 13,75

Losgelöst von den Band-Banden spielt und singt die Naked Raven-Stimme frei auf, ergeht sich in schillernd-vielfarbigen Stil-Schattierungen des weiten Begriffes Pop, so wie Janine ihn schreibt. Das alles kommt eine Idee leichter und luftiger als man es aus dem Bandkontext kennt, immer wieder spürt man ihren Gefallen am Flirt mit den gefälligen Gesichtern eines Wohlfühl-Pop mit akustischen Wurzeln. Ihre reife, hohe und klare Stimme ergeht sich in köstlichen Harmonien und unwiderstehlich ohrengängigen Melodien, eine kleine erlesene Musikerschar mit Co-Produzent und Mit-Song-Autor Phil Butson an der Spitze sorgt für die den Stilsprüngen angemessen breite Pop-Palette, weiche Streicher, gefühlvolle Bläser und eine beeindruckende Fülle an Keyboard-Klangfarben inclusive. Unter Janine’s segnender Stimmführung wird eine im besten Sinne beatleske Pop-Musik-Melange erschaffen, die sich aus Folk-Wurzeln nährt, die schönen Seiten der 60er und 70er Jahre widerspiegelt, sich sogar bis zum wurzelnahen Heartland-Rock wagt und dem vielharmonischen Wohlklang hoffnungslos verfallen ist. Bei allen - vor allem stimmlichen – Band-Erinnerungen - hier gibt s keine gekürzte Naked Raven-Auflage, sondern etwas Neues zu entdecken: Einen erwachsenen, edel-erlesenen Folk-Pop der unverschämt verführerischen Melodien. (cpa)

 

Rhett Miller – The Interpreter: Live At Largo

CD * EUR 16,75

Der Old 97s Frontmann solo mit akustischer Gitarre 2008 live in einem kleinen Club in L.A. beim Einspielen seiner Lieblingssongs von David Bowie, Kinks, Pixies, Elliott Smith und anderen 8also nur Cover!). Bei einigen Tracks mit John Brion am Piano. Mit zwei Studio-Bonustracks, unter anderem dem Pixies-Song Wave Of Mutilation mit ex-Pixies Joey Santiago an der Gitarre.

 

Noel! Noel! Noel! – Various Artists

CD * EUR 16,75

Eine in opulenter Orchester-Fülle und Big Band-Swing dargereichte Christmas-Collection wäre für sich genommen noch keine Besonderheit, Entstehungsjahr (2011!) und Dirigent & Arrangeur (James Bond-Großmeister Michel Legrand!) lassen da schon eher aufhorchen. Richtig bemerkenswert aber wird es, wenn man hört, welche illustre Vokalisten-Schar den festlich satt angerichteten Klassikern wie Let It Snow, White Christmas, Santa Baby, Little Drummer Boy und Silent Night einfühlsam und individuell die Stimmen leiht: Jamie Cullum, Teddy Thompson, Rufus Wainwirght, Madeleine Peyroux, Emilie Simon, Carla Bruni, Mika, Ayo, Imelda May und – merke auf – Iggy Pop baden in brillanter Big Band-Fülle, um das Fest so richtig breit strahlen zu lassen.

 

Dolly Parton – Better Day

CD * EUR 16,75

2011er und zweites Vollwerk auf dem Parton-eigenen Dolly Records-Label. Der großen Dame des Bluegrass-wurzelnden Country gelingt es, frei von akustischen Alterserscheinungen höchst gepflegten Country darzureichen, perfekt gebettet in ein elegantes Instrumental-Lager aus twangenden Gitarren, gleißender Dobro, pluckerndem Banjo und feiner Fiddle, ohne dabei an Glaubwürdigkeit oder Gesicht zu verlieren. Denn als ihre eigene Song-Lieferantin schreibt sich die mitreißende Stimme ihr Material passgenau auf den zeitlosen Klang-Leib und sorgt dabei dafür, dass ihr meisterlich-mitreißender, hymnisch-melodischer, durchaus US-Charts-verträglicher Perfekt-Country stets mit Seele und Herz serviert wird. Als Gäste begrüßte die blonde Baroness u.a. Randy Kohrs, Alison Krauss und Emmylou Harris.

 

Perfect Country Collection – Various Artists

25-CD * EUR 49,75

Ein ordentliches Pfund für den Country-Connaisseur: Nahezu würfelförmige Box mit 25 klassischen Country-Alben aus dem Sony/Columbia-Schatz, jeweils in schmale Pappschuber, den jeweiligen Original-LP-Covern nachempfunden, gekleidet, als Dreingabe gibt’s ein umfangreiches Booklet. Die Alben überspannen den Zeitraum von 1959 und 2004, wobei jeweils ein besonders markantes Album des Akteurs ausgewählt wurde. Kommt mit klassischen Werken von Marty Robbins, Flatts & Scruggs, Johnny Cash, Tammy Wynette, Kris Kristofferson, Lynn Anderson, Tanya Tucker, Waylon Jennings, Bobby Bare, Dolly Parton, Willie Nelsson, George Jones, Merle Haggard, Alabama, Highwaymen, Rosanne Cash, Chet Atkins/Mark Knopfler, Alan Jackson, Mary Chapin Carpenter, Martina Mcbride, Drooks & Dunn, Patty Loveless, Kenny Chesney, Bard Paisley und Montgomery Gentry.

 

Peter Panka‘s Jane – Kuxan Suum

CD * EUR 14,75

Mit 2 Alt- bzw. Original-Mitgliedern von Jane (C.Maucher, Klaus Walz, letzterer wie F.Randow auch ex-Epitaph), Panka selbst ist ja verstorben. 1-stündiges Konzeptwerk, alles geht ineinander über, verbunden von kurzen leisen sphärischen/dräuenden/romantischen Intermezzi, thematisch mystisch-esoterisch (Maya-Kalender...). Abgesehen von 3,4 gemäßigt moderneren/härteren Melodic Rockern stark 70s-geprägter ziemlich typisch deutscher Rock, mehrfach leicht in Richtung melodischem Hard Rock tendierend, teils wuchtig und schleppend, oder durchsetzt von Kraut-Prog-Spuren resp. „Fantasy Rock“-Einlagen, mal etwas elegisch oder dick aufgetragen balladesk. Sporadisch spätere Pink Floyd-Anleihen. Die Gitarren melodiös (singend), Orgel/Keyboards/Synths (Moog, gar Emerson-like) z.T. im Background, z.T. offensiv. (dvd)

 

Rolling Stones – Some Girls

2-CD+DVD+7“ * EUR 99,-   *   LP * EUR 21,75   *   2-CD * EUR 23,-

Deluxe Edition mit dem remasterten Original, sowie einer 2. CD mit 12 Tracks, die Don Was erst neulich aus den Archiven geholt hat. Die Super Deluxe Edition hat dazu eine DVD mit dem 78er Konzert aus Fort Worth (plus 3 Videos), eine unveröffentlichte 78er Fotosession von Helmut Newton, sowie eine 7“ mit Beasts Of Burden/When The Whip Comes down im verbotenen Cover. Auf Vinyl findet sich das remasterte Originalalbum.

 

She & Him – A Very She & Him Christmas

LP+MP3 * EUR 16,75   *   CD * EUR 14,75

Das allererste wirkliche Weihnachtsalbum auf Domino Records (2011) orientiert sich an den eher klassisch gehaltenen Festtags-Compilationen, wie sie Elvis Presley oder die Carpenters einst kredenzten. Das Domino-Duo M. Ward und Zooey Deschanel zelebriert feierliches Fest-Liedgut mal in akustisch-purer Duett-Besetzung, mal von dezentem Swing-Instrumentarium umschwebt, und verleiht so alten guten Bekannten wie Christmas Day, Have Yourself A Merry Little Christmas, Sleigh Ride, Silver Bells, Blue Christmas, Little Saint Nick und Baby It’s Cold Outside seine verhalten eigensinnige, verführerisch eigene Note. (cpa)

 

Smith & Burrows – Funny Looking Angels

CD * EUR 15,75

Höchst angenehme Bereicherung des weihnachtlichen Klang-Gaben-Tellers, dargereicht vom Editors-Frontmann Tom Smith und dem We Are Scientists-Mannes Andy Burrows, die ihre ganze kreative Christen-Kraft in eine auch durch Songauswahl überzeugende Melange des guten Independent-Singer-Songwriter-Folk-Pop’s investierten. Mit dezentem Schwergewicht auf hymnisch-jubilierende Klänge mischen die beiden kreativen Köpfe eigenes Songmaterial, Festklassiker und stimmungsvoll passende Coverversionen zu einer gefühlvollen 10-Song-Scharade, die von einem final entschleunigten In The Bleak Midwinter über ein gefühlvolles It‘s A Wonderful Life (Black) bis zu einem himmlisch-harmonischen Only You (Yazoo) reicht. Bleibendes, warm und winterlich schillerndes Song-Werk, frei von falschen Sentimentalitäten. (cpa)

 

Southside Johnny And The Asbury Jukes - I Don’t Want To Home/This Time It’s For Real

CD * EUR 13,75

Die beiden Alben von 1976 („a masterful set of hard-boiled blue-eyed soul“) und 1977 („the band is in superb form throughout“) auf einer CD. Das waren die ersten beiden Studio-Alben mit jeder Menge Tunes von Springsteen und Steven Van Zandt, zwei absolute Klassiker der Band.

 

Chris Spedding – Pearls

CD * EUR 14,75

Neues Studioalbum zwischen R&B und Jazz, mit Andy Newmark und Herbie Flowers als Rhythmusgruppe.

 

St. Thomas – The Cool Song/Split-Single

7” * EUR 5,75

Gemeinschaftliche Verneigung vor dem Schaffen des Thomas Hansen, beispielhaft dargeboten an seinem Cool Song. Die Single-A-Seite bietet das Stück in seiner St. Thomas-Originalfassung, auf Seite 2 finden sich zwei Bearbeitungen des Songs, einmal von Schreng Schreng & La La (ein Singer/Songwriter-Duo aus Trier/Düsseldorf) und einmal von Hello Piedpiper (Singer/Songwriter aus Köln). Recht limitierte Veröffentlichung des Stargazer-Labels.

 

Rick Wakeman – Bootleg Box Vol. 2

5-CD * EUR 24,75

2. Teil der Wakeman-Live-Archiv-Bänder-Schatzsuche, zusammengestellt unter Mithilfe und Segen des Meisters selbst. Wiederum gibt es 4 Konzerte in verschiedenen Formationen aus den Jahren 1974 bis 1997, wobei die Klangqualität mit steigender Jahreszahl beträchtlich zunimmt. Der 1974er Mitschnitt aus dem Crystal Palace in London bietet dabei eher historischen Dokument-Wert (und vorwiegend 6 Wives & Journey-Material), die 1976er Aufnahme aus dem Hammersmith Odeon ist da schon weit genüßlicher, auch des breiten Material-Angebots wegen, das neben den üblichen Verdächtigen (Wives, Journey, Arthur) auch Stücke von 1984 und Criminal Records beinhaltet. Akustisch angenehm und rundum genießbar ist der 2-CD-lange Mitschnitt von 1981 (Preston, LANCS), der nicht nur die Fülle des eben genannten (mit gleichen Quell-Alben, aber anderen Stücken), sondern auch noch Ausschnitte aus White Rock und Rhapsodies bietet. Klanglicher Höhepunkt der Bootleg-Box ist der Norwich-Auftritt der 1997 Nearly Christmas Tour, eine 7-Stück-Reise quer durchs Wakeman’sche Opus, bereichert um Coverversionen von David Bowie- und Beatles-Originalen.

 

Pegi Young – Brace For Survivors

CD * EUR 15,75

Neues Album der Neil Gattin. Vinyl und Review folgt im Januar.

 

Sophie Zelmani – Soul

CD * EUR 16,75

Ein neues Album von der samt-sanften Schwedin, und vom ersten Moment des Heimkehrens/Wiedertreffens sinkt man wieder in eine Wolke aus unendlicher Schön- und Weichheit. Der meisterlichen Melancholikerin und Königin der karg ausstaffierten Kompositionen gelingt es immer aufs Neue, ihre intensive, gleichzeitig zart-zerbrechlich und naturbelassen wirkende Alternative-Country-Kunst frisch und einzigartig darzureichen, und auch wenn sie uns genau das gibt, was wir von ihr erhoffen und erwarten, so klingen die 10 neuen Songs gleichermassen ungehört und vertraut. Zögernd gezupfte akustische Gitarre, ein plötzliches Riff, der Hauch eines Bass-Laufs, ein leiser Hammond-Teppich, sparsamst gesetzte Streicher und ein nahezuhes Nichts von Schlagwerk reichen für die intime Ausstattung der tiefschürfenden Seelen-Songs, das filigran-durchscheinende Klang-Netz, dem in bis zu 7-minütgen Songs Raum zum Ausspinnen gegeben wird. Im Zentrum des Zart-Geschehens zwischen skandinavischem Fein-Americana, dezentem Country und filigranem Folk aber steht der elegische Engel selbst, der den Lauscher mit seiner dunkel-sanften Stimme aus dem tristen Hier und Jetzt mitnimmt und in Wälder warmer Melancholie entführt. Angenehm wie stets ihre vokale Verwandtschaft mit Carla Torgerson, die in ihrer Nähe manchmal sogar für Verwechslungen sorgen könnte. Aber Zelmanis Kunst ist ihre ganz eigene, und dieser bleibt sie treu. (cpa)

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